Datenschutzbeauftragter

Erhebung, Speicherung von Daten
Datenschutzbeauftragter

Datenschutz will gelebt werden; je komplexer das Unternehmern bzw. je komplexer die Datenverarbeitungen, desto eher muss eine eigene Person vorhanden sein, die sich schwerpunktmäßig darum kümmert: Der Datenschutzbeauftragte; auch er ist ein wichtiger Verantwortlicher im Eventbereich.

Datenschutzbeauftragter ist das, was der Name sagt: Er hat den Auftrag, sich um die datenschutzrechtlichen Belange beim Datenverarbeiter zu kümmern. Er muss unter bestimmten Umständen vom Verarbeiter benannt werden (er kann auch aber freiwillig benannt werden). Dazugehörige Vorschriften:

Nicht-öffentliche Stellen benennen gemäß § 38 BDSG einen Datenschutzbeauftragten, soweit sie

  • in der Regel
  • mindestens zehn Personen (es zählen nicht nur Arbeitnehmer!)
  • ständig
  • mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten

beschäftigen. Es ist derzeit (Stand November 2018) umstritten, in welcher Intensität diese Personen mit der Datenverarbeitung zu tun haben müssen. Bspw. aber ein Mitarbeiter, der die Daten des Kunden benannt bekommt, um mit dem Kunden Kontakt aufzunehmen, fällt jedenfalls nicht hierunter.

Der Datenverarbeiter muss dann

  • seine Kontaktdaten in den Informationen gemäß Art. 13 bzw. 14 DSGVO mitteilen, und
  • diese Kontaktdaten der zuständigen Landesaufsichtsbehörde melden (siehe Art. 36 Abs. 7 DSGVO).

Dabei spielt es keine Rolle, ob der Datenschutzbeauftragter ein Mitarbeiter des Datenverarbeiters ist oder er einen externen Dienstleister beauftragt hat.

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  • Mann hält roten Schlüssel: © vege - Fotolia.com