
Thomas Waetke war der Gründer und prägende Kopf von EventFAQ. Mit großer fachlicher Kompetenz, klarer Haltung und dem besonderen Talent, komplexe rechtliche Zusammenhänge verständlich zu vermitteln, schuf er eine Plattform, die weit über die Veranstaltungsbranche hinaus Anerkennung fand.
Im Januar 2026 ist Thomas Waetke völlig überraschend verstorben. Sein Tod hat eine große Lücke hinterlassen – fachlich, vor allem aber menschlich. EventFAQ trägt seine Handschrift und wäre ohne seine Ideen, seinen unermüdlichen Einsatz und seine Begeisterung für die Wissensvermittlung nicht das, was es heute ist.
Wir führen EventFAQ in seinem Sinne weiter: als verlässliche und praxisnahe Informationsplattform für alle, die Veranstaltungen planen, organisieren und verantworten. Dabei wollen wir Bewährtes erhalten und zugleich neue Impulse setzen.
Thomas Waetke bleibt ein wichtiger Teil von EventFAQ. Wir erinnern uns mit großer Dankbarkeit und Wertschätzung an den Menschen, Kollegen und Gründer, der diese Plattform ins Leben gerufen und über viele Jahre geprägt hat. Sein Wirken und seine Ideen werden EventFAQ auch in Zukunft begleiten.

Sicherheitsmanager (B.A.), Fachplaner für Besuchersicherheit. Mit EVS-Safety spezialisiert auf Sicherheitskonzepte für Stadtfeste, Open-Airs und Sportveranstaltungen.
Sein Fundament: 20 Jahre Sanitäts- und Rettungsdienst.
Notfallsanitäter, Organisatorischer Leiter Rettungsdienst, acht Jahre Leiter der Lehrrettungswache Konstanz.
Heißt: Er hat nicht nur Konzepte geschrieben.
Er ist zwei Jahrzehnte lang angerückt, wenn sie sich beweisen mussten.
Und weil ihm das Thema über den einzelnen Auftrag hinaus wichtig ist:
Seit 2020 ist er 1. Vorsitzender des Bundesverbands Veranstaltungssicherheit (bvvs) und Gastdozent an der BABZ.
Wer mit Dennis arbeitet, bekommt kurze Wege, klare Ansagen und lieber eine Lösung mehr als eine Schleife mehr.
Was für ihn den Unterschied macht, sagt er selbst:
„Schnelle und einfache Kommunikation, interdisziplinäre Zusammenarbeit und gute Vernetzung der Dienste sind Grundlagen der Veranstaltungsführung.“

Seit 2006 in der Branche, seit 2013 mit Schwerpunkt Veranstaltungssicherheit.
Sein Fokus: Sicherheitskonzepte, Betreiberpflichten und klare Organisationsstrukturen in Versammlungsstätten und im öffentlichen Raum.
Seine Erfahrung reicht von Kommunen und Behörden über die Industrie bis zu Vereinen und privaten Veranstaltenden.
Die Vereinsseite kennt er dabei nicht nur als Berater: Er ist selbst im Ehrenamt aktiv und weiß, was mit begrenzten Mitteln realistisch leistbar ist.
Wer mit Robin arbeitet, merkt schnell:
Er bleibt ruhig, wenn es komplex wird und findet den pragmatischen Weg, der am Ende wirklich zum Ziel führt.
Warum das Konzept allein nie reicht, sagt er selbst:
„Sicherheit entsteht nicht aus einzelnen Maßnahmen, sondern daraus, dass Technik, Organisation und Verantwortung im Betrieb zusammenpassen.“

Sein Feld: Großveranstaltungen, Projektmanagement, Veranstaltungsleitung und Sicherheitsmanagement.
Mit seiner Firma @campo – event engineering verantwortet er Projekt- und Produktionsmanagement sowie Sicherheits-, Verkehrs- und Zufahrtschutzkonzepte.
Von der Idee bis zur Umsetzung seit über 25 Jahren.
Sein Terrain beginnt dort, wo viele Konzepte aufhören:
an der Autobahnabfahrt, am Parkplatz, an der Zufahrt. Bei allem, was Besucher erleben, bevor sie auf dem Gelände sind.
Dabei verbindet er zwei Welten, die selten zusammenkommen:
Als Meister für Veranstaltungstechnik, Diplom-Betriebswirt und MBA denkt er Technik und Wirtschaftlichkeit zusammen.
Wer mit Marten arbeitet, merkt schnell:
Er hält Projekte in Bewegung und behält Zahlen, Termine und Zusammenhänge gleichzeitig im Blick.
Warum man seine Arbeit kennt, ohne sie je gesehen zu haben, erklärt er selbst:
„Die meisten Besucherinnen und Besucher erleben das Ergebnis unserer Planung, lange bevor sie die Veranstaltung überhaupt sehen!“

Eigene Kanzlei seit 2005, dazu 20 Jahre Praxis in Veranstaltungsleitung und Sicherheitsmanagement.
Diese Kombination ist selten:
Er berät nicht nur zu Sicherheits-, Verkehrs- und Crowdmanagementkonzepten, er hat sie selbst verantwortet.
Sein Schwerpunkt liegt dort, wo viele Organisationen zusammenarbeiten müssen:
Behördenkooperation und die Steuerung organisationsübergreifender Zusammenarbeit.
Er bringt Ordnung in unübersichtliche Lagen.
Und erklärt sie so, dass alle im Raum verstehen, warum.

Seit 2005 in der Veranstaltungsbranche.
Sein Weg: über die technische Leitung einer der größten Versammlungsstätten Deutschlands zum Fachplaner für Veranstaltungssicherheit.
Das prägt seinen Blick bis heute.
Wer Konzepte jahrelang auf der Betreiberseite umgesetzt hat, schreibt keine, die nur auf dem Papier funktionieren.
Seine Schwerpunkte: baulicher und organisatorischer Brandschutz, Arbeitsschutz und Veranstaltungsleitung.
Dazu engagiert er sich als 1. stellvertretender Vorsitzender im Bundesverband Veranstaltungssicherheit (bvvs).
Wer mit Stephan arbeitet, erlebt ruhige Autorität mit trockenem Humor.
Und hat den Ansprechpartner, den man bei technischen Fragen zuerst anruft.
Sein Anspruch in einem Satz:
„Die Sicherheitsplanung darf sich nicht in der Theorie verlieren. Maßnahmen müssen angemessen, zielgerichtet und umsetzbar sein.“

Seit über zwanzig Jahren ist er in der Veranstaltungssicherheit zu Hause.
Bayrische, nationale und internationale Projekte mit hohem Anspruch an Schutz und Sicherheit.
Sein Handwerk hat Substanz: Meister für Veranstaltungstechnik, Sicherheitsmeister, Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator.
Dazu Gründungsmitglied des Bundesverbands Veranstaltungssicherheit (bvvs).
Und weil er sein Wissen gern weitergibt:
Manuel ist erfahrener Dozent und Co-Host des Podcasts „2 mit Plan“.
Wer mit ihm arbeitet, versteht schnell, warum ihn gerade Behörden als Ansprechpartner schätzen:
Er bringt unterschiedliche Interessen an einen Tisch. Und bleibt verbindlich, auch wenn es mal kuschelig wird.
Sein Maßstab in einem Satz:
„Sicherheit muss umsetzbar sein. Sorgfältig geplant, klar abgestimmt und vor Ort verlässlich.“

Spezialist für Vertragsrecht. Er berät zu Veranstaltungssicherheitsrecht, Veranstaltungsrecht und Vertragsgestaltung.
Sein Fokus: rechtliche Risiken präzise herausarbeiten.
Und daraus Regelungen entwickeln, die im Veranstaltungsalltag auch wirklich umsetzbar sind.
Denn für Timm sind Verträge und Regelwerke keine Formalitäten.
Sie müssen Verantwortung eindeutig zuordnen und auch dann tragen, wenn eine Situation nicht wie geplant verläuft.
Die Bühne überlässt er dabei gern anderen.
Seine Stärke: Argumente ordnen, Positionen absichern und aus unterschiedlichen Interessen eine belastbare Linie entwickeln.
Wer mit Timm arbeitet, bekommt für komplizierte Sachverhalte die Formulierung, die trägt.
Und einen, der da ist, wenn man ihn braucht.
Worauf es ihm dabei ankommt, sagt er selbst:
„Rechtliche Sicherheit entsteht dort, wo Verantwortung klar geregelt und in der Praxis verstanden wird.“


Prof. Dr. Steffen Ronft ist Studiengangsleiter für BWL – Messe-, Kongress & Eventmanagement und wissenschaftlicher Leiter des Zentrums für empirische Kommunikationsforschung (ZEK) an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Ravensburg. Nebenberuflich ist er als Unternehmensberater, Speaker sowie in der Weiterbildung für Professionals tätig. Seine Forschungs- und Interessenschwerpunkte liegen in der Verknüpfung von Psychologie, Management und technologischen Entwicklungen wie XR und KI zu einer interdisziplinären Eventpsychologie. Als Herausgeber des gleichnamigen Standardwerks gilt er als Wegbereiter dieses Fachgebiets. Er ist Reviewer für Fachzeitschriften, Jurypräsident der International EVENTEX Awards und engagiert sich in Branchennetzwerken wie dem Verein zur Förderung der Sicherheit bei Großveranstaltungen (VFSG), dem Fachkreis Besuchersicherheit sowie als wissenschaftlicher Beirat des degefest e.V.