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aus dem Eventrecht

Wie weit darf Promotion gehen?

Von Thomas Waetke 1. Oktober 2011

Über seine Facebook-Seite hat der Sänger Philipp Poisel in Frankfurt/Main zu einem Gig auf einer Brücke eingeladen, ca. 400 Fans folgten der Einladung. Die Polizei löste die Veranstaltung auf, da sie nicht genehmigt war.

Durch den „Flashmob“ war die Brücke zeitweise komplett blockiert, und so mancher Fan brachte sich in Gefahr, als er im Brückengerüst herumkletterte.

Meine Meinung: Der Künstler bezweckt mit diesem Auftritt, seine aktuelle CD zu promoten, immerhin hat er mit wenig Aufwand nun auch bundesweite Schlagzeilen.

Würde wohl der Künstler auch die Verantwortung übernehmen, wenn es während seiner rechtswidrigen Veranstaltung zu einem Schaden gekommen wäre, bspw. weil ein Fan von der Brücke stürzt und stirbt…? Oder würde er die Verantwortung übernehmen, wenn ein Autofahrer einen wichtigen Termin verpasst und dadurch einen Schaden erleidet, nur weil er seine CD promoten wollte?