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aus dem Eventrecht

Wechsel von Flüssiggasflaschen

Von Thomas Waetke 9. Januar 2013

Bei einem gerade noch laufenden Vortrag der BG Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) zum Thema „Gefahren bei Flüssiggas“ habe ich interessante Details zur Verwendung, Aufstellen und Transport von Flüssiggasflaschen gehört. Dabei waren wir Teilnehmer uns einig, dass der Veranstalter hier vertraglich präventiv tätig werden sollte:

Durch das Wechseln von Flüssiggasflaschen kommt es auf Veranstaltungen oft zu schweren Unfällen, bspw. wenn das Ventil nicht ordnungsgemäß verschlossen wird. Wenn das Gas ausströmt, reicht eine kleine Zündquelle (z.B. Zigarette, Licht einschalten), damit es zu einer Explosion kommen kann.

Der Veranstalter sollte daher dem Nutzer von Flüssiggasflaschen (z.B. dem Caterer) im Vertrag verbieten, während der Veranstaltung Gasflaschen zu wechseln. Der Nutzer muss dann im Vorfeld überlegen, wie viele Gasflaschen er für die Zeit der Veranstaltung benötigen wird und diese Flaschen dann im Aufbau zusammenschalten, so dass er mit einem Umschaltventil von einer leeren auf eine neue volle Flasche umstellen kann. [wird fortgesetzt]