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aus dem Eventrecht

Verdorbenes Essen: 16 Verletzte

Von Thomas Waetke 3. August 2013

Sprichwörtlich schlechter Geschmack bei einer Hochzeitsfeier am Samstag in Samerberg (Bayern): Beim Essen klagten mehrere Personen über Übelkeit, 16 Gäste mussten ärztlich versorgt werden. Mehrere der 170 Gäste hatten Kuchen mitgebracht, das Abendessen hatte einer Caterer geliefert. Die Polizei ermittelt nun, von wem das verdorbene Essen stammt.

Anmerkung von Rechtsanwalt Thomas Waetke:

Ein Cateringunternehmen soll gemäß DIN 10526 eine so genannte Rückstellprobe seiner Speisen sichern, um eine Beweisführung zu erleichtern – wohlgemerkt, „soll“, nicht „muss“. Unterlässt der Caterer aber die Rückstellprobe, fehlt ihm selbst ggf. der Nachweis, dass seine Speisen beanstandungsfrei waren.

Lesen Sie dazu unseren Beitrag Caterer wegen Salmonelleninfektion verurteilt.