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aus dem Eventrecht

Verantwortung und Lohngefüge in der Eventbranche

Von Thomas Waetke 8. Oktober 2014

Die Lokführer haben ihren ersten Streik hinter sich, ihre Forderungen nach 5% mehr Lohn und 2 Wochenstunden weniger Arbeit begründen sie u.a. auch mit ihrer hohen Verantwortung für die Reisenden. Natürlich mögen sie eine Verantwortung tragen, aber wer tut das nicht? Während der Lokführer sich auf eine milliardenschwere Technik stützen kann, müssen bspw. ein Veranstaltungsleiter, ein Einsatzleiter eine Sicherheitsdienstes, der Sanitäter, Brandsicherheitswache usw. oftmals mit den Widrigkeiten einer individuellen Veranstaltung kämpfen, störrischen Besuchern, geizigen und sturen Auftraggebern und uninformierten Mitarbeitern oder Dienstleistern. Gemessen an der Verantwortung würde so mancher Verantwortlicher auf der Veranstaltung von 5% mehr Lohn und 2 Stunden weniger Arbeit (weniger als 39, also 37) nur träumen. Sind diese also auch zu billig bezahlt?