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aus dem Eventrecht

USA: Schüsse auf Konzert verursachen Panik

Von Thomas Waetke 22. April 2013

Als in Denver (USA) mehrere zehntausend Menschen den Jahrestag der Legalisierung von Hasch im US-Bundesstaat Colorado feierten, schossen zwei Männer vor einer Bühne in die Menschenmenge. Es kam zu einer Panik, weil viele Zuschauer an einen weiteren Anschlag nach dem Attentat auf den Boston-Marathon dachten.

Einige Zuschauer überrannten die Absperrgitter, um sich auf die Bühne zu retten. Bei dem Gedränge wurden mehrere Personen verletzt, drei Zuschauer wurden von den Schüssen getroffen.

Anmerkung von Rechtsanwalt Thomas Waetke:

Schon oft kam es auch zu schweren Unfällen, da Besucher Geräusche missverstanden und an einen Anschlag dachten. 2012 starben bspw. in Madrid 4 Besucher einer Halloween-Party, nachdem Knallfrösche explodiert waren; die Besucher glaubten, dass Schüsse gefallen seien und flüchteten; in einem engen Korridor wurden vier Menschen erdrückt, drei weitere verletzt.