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Tipps für eine (rechts-)sichere Veranstaltungen (Nr. 4):

Tipps für eine (rechts-)sichere Veranstaltungen (Nr. 4):

Von Thomas Waetke 13. März 2013

Es gibt viele einfache Möglichkeiten, seine eigene Veranstaltung sicher zu machen. Wir haben in unserer neuen Serie „Tipps für eine (rechts-)sichere Veranstaltung“ bereits ein paar Tipps gegeben. Hier nun ein weiterer Baustein für Ihre sichere Veranstaltung: Klare Absprachen.

Unnötig sind Missverständnisse oder Lücken in den Absprachen: Jeder denkt, der andere kümmert sich darum, ganz nach dem Motto von „Team“: Toll, ein anderer machts…

Lücken und Unklarheiten treffen zumindest immer denjenigen,

  • der oben in der Verantwortung steht, und/oder
  • der als Fachmann/-frau den Auftrag hat, sich zu kümmern: Wird bspw. die Agentur beauftragt zur Veranstaltungsplanung, ohne dass es Einschränkungen gibt, dann ist sie bspw. auch für Genehmigungen verantwortlich. Es obläge dann der Agentur, klarzustellen, wofür sie nicht zuständig sein will – je größer das Gefälle zwischen Agentur und Auftraggeber mit Blick auf die Professionalität, desto umfassender muss sich die Agentur auch um die Details kümmern, soweit sie nichts anderes sagt.

Tipp:

  • Absprachen grundsätzlich schriftlich festhalten.
  • Fremdworte nur einsetzen, wenn klar ist, dass der Vertragspartner damit umgehen kann.
  • Das Selbstbewusstsein haben, Fragen zu stellen, wenn etwas unklar oder ungeregelt erscheint.
  • Aufträge klar formulieren (siehe hier).
  • Vergewissern Sie sich, dass die anderen wissen, was sie tun sollen.
  • Fehlende Mitwirkung umgehend einfordern bzw. anmahnen. Je mehr Sie den Auftrag haben, sich um das „Große und Ganze“ zu kümmern = je mehr Verantwortung Sie tragen, desto deutlicher müssen Sie Mitwirkung einfordern. Bestenfalls schriftlich, Frist setzen und ggf. klarmachen, welche Konsequenzen drohen, wenn der andere nicht mitzieht.

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