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Teilnehmer*innen fühlten sich bei Berliner Pilotprojekt gut vor Corona geschützt

Teilnehmer*innen fühlten sich bei Berliner Pilotprojekt gut vor Corona geschützt

Von Mandy Hännes´chen 31. August 2021

Vom 15. bis 23. Juni testete die Berliner Tagungs- und Kongress-Branche auf drei Pilotveranstaltungen mit bis zu 500 Teilnehmer*innen erfolgreich, wie Business-Events in Zeiten von Corona sicher umgesetzt werden können. Dazu gehörten der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit (15.–17. Juni), das Greentech Festival (16.–18. Juni) und der Tag der Industrie (21.–23. Juni). Die Ergebnisse der im Anschluss durchgeführten Teilnehmenden-Befragung liegen jetzt vor.

Demnach fühlten sich 93,2 Prozent der befragten Teilnehmer*innen auf den Veranstaltungen „sehr gut“ oder „gut“ vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus geschützt. Die Schutz- und Hygienemaßnahmen wurden von 94,2 Prozent mit „sehr gut“ oder „gut“ bewertet. Rund 87 Prozent würden auch zukünftig Events besuchen, die die gleichen Hygienemaßnahmen anwenden und 93 Prozent gaben an, den Besuch ihrer Veranstaltung weiterzuempfehlen.

 

Burkhard Kieker, visitBerlin-Geschäftsführer: „Mit den Pilotveranstaltungen hat Berlin gezeigt, dass Events mit Hilfe von Corona-Schnelltests und durchdachten Hygienekonzepten in der Stadt wieder möglich sind. Inzwischen ist das Berlin Convention Office von visitBerlin ein gefragter Berater zu diesem Thema.“

Martin Ecknig, CEO der Messe Berlin: „Entscheidend ist, dass wir einen sicheren Weg zurück zu echten Treffen vor Ort finden. Das wünschen sich Besucherinnen und Besucher von Veranstaltungen genauso, wie ausstellende Unternehmen auf Messen. Wir stehen bereit, diesen Weg mit unseren Kunden und Partnern in unseren Hallen und auf unserem Gelände zu gehen.“

 

Wichtige Erkenntnisse für zukünftige Events

Unterschiedliches Feedback gab es hinsichtlich der angewendeten Testverfahren: der Zugang zum Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit war nur mit einem tagesaktuellen PCR-Test möglich, der vor Ort durchgeführt wurde. Der Test wurde als höchste Sicherheitsstufe zwar anerkannt, der Zeitaufwand wurde zum Teil jedoch als zu hoch bewertet. Dies galt vor allem für diejenigen, die eigens für die Veranstaltung angereist waren. Dagegen bewerteten die Teilnehmer*innen des Greentech Festival und des Tags der Industrie den zusätzlichen Aufwand für die dort eingesetzten Antigentests als gering.

Es hat sich außerdem gezeigt, dass eine einheitliche digitale Schnittstelle für den Nachweis von 3G – geimpft, getestet und genesen – sehr wichtig ist, um einen für die Teilnehmer*innen komfortablen und sicheren Einlass zu ermöglichen. Besteht diese einheitliche Nachweismöglichkeit nicht, entstehen ein erhöhter Personalaufwand und unter Umständen Wartezeiten beim Einlass.

Rund 320 Personen haben an der anschließenden Umfrage teilgenommen. Die Ergebnisse werden für Organisatoren von Veranstaltungen zugänglich gemacht und sollen dabei unterstützen, Events in Pandemiezeiten noch besser umsetzen zu können.

 

Einmaliges Pilotprojekt zum Restart der Berliner Veranstaltungsbranche

Mit dem Pilotprojekt „Perspektive MICE Berlin“ der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe in Zusammenarbeit mit visitBerlin bereitet die deutsche Hauptstadt den Restart der Veranstaltungsbranche vor. Im Rahmen der drei Events wurde unter anderem der praktische Einsatz des „BärCode“, eines digitalen Nachweises für Antigen-Schnelltests und COVID-19-Impfungen des Berliner Universitätsklinikums Charité, getestet. Zum Teil kamen spezielle Hygienelüfter zum Einsatz, die die Aerosol-Belastung in der Luft minimierten.

Quelle der Pressemeldung: https://about.visitberlin.de/presse/pressemitteilungen/teilnehmerinnen-fuehlten-sich-bei-berliner-pilotprojekt-gut-vor-corona

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