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Stuntman stürzt bei Flugshow vor 75000 Besuchern ab

Von Thomas Waetke 22. August 2011

Ein Stuntman ist bei einer Flugshow in Detroit (USA) bei dem Versuch ums Leben gekommen, von einem Flugzeug in einen Hubschrauber umzusteigen. 75.000 Besucher mussten mit ansehen, als er aus ca. 60 Meter Höhe abstürzte und auf den Boden prallte.

Flugshows sind nicht ungefährlich:

Am selben Tag verunglückte ein Pilot bei einer Flugshow in Kansas (USA) tödlich, vor zwei Tagen stürzte ein Flugzeug bei einer Flugshow in Bournemouth (England) ab.

Schwere Unfälle haben sich auch bei Flugshows in Deutschland ereignet:

  • 2010 kommt ein Flugzeug bei einer Flugshow in Lillinghof (Bayern) von Startbahn ab und rast in Zuschauermenge. Eine Zuschauerin stirbt, 20 werden verletzt.
  • Ein ähnlicher Unfall ereignet sich 2008 in Kindel (Thüringen). 2 Zuschauer kommen ums Leben, 15 werden verletzt.
  • Das wohl größte Unglück bei einer Flugshow passierte 1988 im rheinland-pfälzischen Ramstein: Bei einer Flugshow kollidieren mehrere Flugzeuge, stürzen ab und rutschen explodierend in die Zuschauermenge. 70 Zuschauer sterben, mehr als 1.000 werden verletzt.
  • 1983 stürzte in Franfurt ein Kunstflieger ab und krachte in ein fahrendes Auto: Alle 6 Autoinsassen starben.