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Sprache: Man muss sich auch verstehen können

Sprache: Man muss sich auch verstehen können

by 31. Juli 2018

Bei vielen Veranstaltungen ist die deutsche Sprache nicht die einzige Sprache. Viele Dienstleister oder Mitarbeiter kommen aus dem Ausland und sprechen deutsch nicht fließend.

Sinnvoll ist, sich vertraglich auf eine Produktionssprache zu einigen – die alle Mitarbeiter, oder zumindest die in leitender Funktion, beherrschen müssen. Ich selbst hatte mich mal bei einem von mir beobachteten Vorfall (gefährlicher Sturz eines Besuchers) an einen Security gewandt, der da wichtig mit Funkgerät herumstand. Ich sprach ihn auf die Situation an und bat ihn, Rettungskräfte zu rufen. Ich nehme das Ergebnis vorweg: Wir haben dann mühsam mit Handy (Verbindung!) die Rettungskräfte alarmiert, weil der Typ mich nicht verstanden hatte. Er wollte mir auch (komisch :-)) sein Funkgerät nicht ausleihen, dass sich seine Vorgesetzten anfunken hätte können. Und als dann mehrere Leute auf deutsch, englisch und französisch auf ihn eingeredet hatten, verschwand er einfach…

Dabei gibt es oft Streit über die Frage, wann ein Mitarbeiter gut genug die Sprache beherrscht.

Hier kann es sinnvoll sein, auf Beispiele abzustellen:

  • Der Mitarbeiter muss in der Lage sein, auch in unvorhergesehenen kritischen Situationen, brenzligen Situationen, schwierigen Wetterverhältnissen oder Unfällen, eine Kommunikation mit anderen Mitarbeitern, aber vor allem mit dem Veranstalter, auch der Polizei oder anderen Einsatzkräften, führen zu können. Je wichtiger seine Position, desto mehr muss er die Sprache beherrschen.
  • Dazu gehören auch Fachbegriffe, die notwendig sind, um sich ordentlich zu verständigen.
  • Dazu gehört auch, dass eine laute Umgebung ggf. die Verständigung erschwert, und zusätzliche Sprachprobleme das Problem dann nur noch mehr verschärfen können.

 

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