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aus dem Eventrecht

Sicherheit bei Hochzeiten

Von Thomas Waetke 7. November 2011

Hochzeiten sind nicht ganz frei von Ärger: Immer wieder kommt es zu wilden Massenschlägereien, so jüngst in Köln, wo sogar eingesetzte Polizeihunde verletzt wurden.

Ob der Hochzeitsplaner künftig auch einen Sicherheitsdienst einplanen sollte, muss er sich selbst überlegen; allerdings ist nicht bestreitbar, dass insbesondere „Türkische Hochzeiten“ verhältnismäßig häufig in einer Schlägerei enden.

Hier einige Beispiele aus der Vergangenheit zu Hochzeiten in Deutschland, bei denen offenbar weniger das Feiern im Vordergrund stand:

  • 1 Toter in Bottrop, 2011:

Bei einer Schlägerei unter Hochzeitsgästen wird ein Gast niedergestochen.

  • 5 Verletzte in Köln, 2011:

Anrückende Polizeibeamte und Polizeihunde werden unvermittelt angegriffen, Hochzeitsgäste erleiden Bisswunden.

  • 4 Verletzte in Pilsting, 2011:

Der Bräutigam prügelt sich mit Gästen.

  • Mehrere Verletzte in Glinde, 2011:

Unter 800 Hochzeitsgästen kommt es zu einer Massenschlägerei, bei der ein Gast durch Messerstiche verletzt wird, ein weiterer erleidet einen Herzinfarkt. 30 Polizeibeamte sind im Einsatz.

  • Mehrere Verletzte in Berlin, 2011:

Eine Schlägerei unter 30 Gästen muss von Dutzenden Polizisten befriedet werden, die dann aber auf die Beamten losgehen.

  • 2 Verletzte in Peine, 2011:

Als die Polizei über Notruf eine Massenschlägerei mit 200 Beteiligten informiert wird, rücken Dutzende Einsatzkräfte aus. Trotz Anwesenheit vieler Kinder fliegen Stühle und Flaschen.

  • 1 Verletzte in Esch, 2011:

Als der Wirt der Gaststätte das Lokal schließen will, kommt es zu einer Schlägerei.

  • Köln, 2011:

Vierzig Gäste einer Hochzeit prügeln sich auf der Straße.

  • Gernach, 2011:

Ein betrunkener Gast prügelt sich mit anderen Gästen. Mehrere Polizeibeamte sind im Einsatz.

  • Elmshorn, 2011:

Als die Oma der Braut vor Aufregung ohnmächtig wird und die herbeigerufene Polizei die Personalien aufnehmen möchte, rastet ein Familienmitglied aus und geht auf die Polizeibeamten los.

  • Krefeld, 2011:

Die Familien der Braut und des Bräutigams geraten in Streit, die Polizei ist mit einem massiven Aufgebot vor Ort.

  • Mehrere Verletzte in Berlin, 2010:

50 Gäste einer Hochzeit prügeln sich mit Stühlen und Knüppeln.

  • 5 Verletzte in Essen, 2010:

Auf einer Hochzeit schießt ein Gast auf einen anderen, es kommt zu einer Massenschlägerei. Zwei Hundertschaften der Polizei, die auf dem Heimweg von einem Fußballspiel waren, müssen die örtlichen Polizeikräfte unterstützen.

  • 4 Verletzte in Hannover, 2010:

Zwischen sechs Höchzeitsgästen kommt es zu Auseinandersetzungen, bei denen ein Beteiligter eine Treppe heruntergestoßen wird, zwei bekommen eine Flasche auf den Kopf, einer wird durch einen Messerstich verletzt.

  • 3 Verletzte in Gescher, 2010:

Als die Mutter der Bräutigams umgestoßen wird, gehen die beiden Familien aufeinander los.

  • 1 Verletzter in Wasserfall, 2010:

Zwei Personen prügeln sich, als die Polizei eintrifft, prügeln sich die beiden mit der Polizei, ein Polizist wird verletzt.

  • 1 Schwerstverletzter in Taufkirchen, 2010

Hochzeitsgäste bewaffnen sich mit Messern aus der Küche des Restaurants, der Wirt wird niedergestochen. 150 Polizeibeamte sind im Einsatz.

  • 1 Verletzter in Mainz, 2010:

Da der DJ das gewünschte Lied nicht spielen will, kommt es zwischen mindestens 5 Gästen zu einer Schlägerei.

  • Mehrere Verletzte in Verden, 2010:

40 Hochzeitsgäste gehen aufeinander los, die Polizei ist mit 15 Beamten im Einsatz.

  • 3 Verletzte in Köln, 2009:

Wegen Unstimmigkeiten über die Musikauswahl kommt es zu einer Schlägerei unter den 80 Gästen.

  • Mehrere Verletzte in Köln, 2009:

Nachdem ein Hochzeitsgast sich aus ungeklärten Gründen mit einem Passanten streitet, erscheint dieser kurz darauf mit 20 bewaffneten Freunden wieder, die die Hochzeitsgäste angreifen.

  • 2 Verletzte in Körle, 2009:

Ein Gast beschwert sich über Alkoholausschank an einen Minderjährigen, es kommt zu einer Schlägerei unter den Gästen.

  • 2 Verletzte in Wedel, 2008:

Aus unbekanntem Grund kommt es zu einer Auseinandersetzung zwischen Hochzeitsgästen und offenbar mindestens einem unbekannten Schläger.

  • Aurich, 2008:

Erst prügeln sich Bräutigam und Bruder, letztlich mischen andere Gäste auch noch mit. Als die Polizei eintrifft, beruhigt sich die Lage.

  • 4 Verletzte in Nürnberg, 2007:

Gäste einer Hochzeit prügeln sich mit Gästen einer im Nachbarraum stattfindenden Geburtstagsfeier, insgesamt sind 70 Personen an der Schlägerei beteiligt.

  • Mehrere Verletzte in Hamburg, 2004:

100 Gäste prügeln sich, 30 Polizeibeamte sind im Einsatz.

  • Mettmann, 2003:

Nach einer Hochzeit kommt es zu einer Straßenschlacht zwischen zwei größeren Gruppen, die Polizei rückt mit mehreren Streifen an.