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München: Club-Eröffnung eskaliert

München: Club-Eröffnung eskaliert

Von Thomas Waetke 23. April 2017

Die Eröffnung eines neuen Szene-Clubs in München ist in der Nacht auf Sonntag fast eskaliert: Schon nach wenigen Minuten war der Club voll, vor der Türe warteten noch hunderte Besucher auf Einlass. Die alarmierte Polizei war mit 30 Beamten im Einsatz, sperrte eine Straße und räumte den Vorplatz vor dem Club.

Wenn man in Presseberichten liest, dass die Location „hoffnungsvoll überfüllt“ gewesen sei, dann drängt sich die Frage auf, wie das passieren kann:

Klar, es kann passieren, dass man den Ansturm auf seine Veranstaltung unterschätzt. Oft kann man nicht erahnen, wieviele interessierte Besucher kommen werden.

Aber: Man sollte immer in der Lage sein (gerade bei einer Eröffnungsparty oder anderen prominenten Veranstaltungen, bei denen grundsätzlich mit einem Andrang zu rechnen ist), eine Überfüllung zu verhindern – vor allem wenn es eine umbaute Location ist, bei der man „nur“ den Einlass zu machen muss (anders bspw. bei einem Straßenfest oder Stadtfest mit offenen Zugängen). Immerhin ergibt sich eine solche Pflicht auch aus der Versammlungsstättenverordnung, aber auch aus der allgemeinen Verkehrssicherung.

 

Urheberangabe für das/die Foto(s) (Symbolfoto):

  • Blaulicht Polizei (Symbolbild): © chalabala - Fotolia.com