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Mehrere Unfälle bei Osterfeuern

Mehrere Unfälle bei Osterfeuern

Von Thomas Waetke 22. April 2014

Bei traditionellen Osterfeuern hat es an den Feiertagen mehrere Unfälle gegeben, bei denen Personen verletzt oder größere Brände verursacht wurden:

Am Samstag Abend wurde in Nordenham (Niedersachsen) ein 18-Jähriger bei Vorbereitungsarbeiten für ein Osterfeuer schwer verletzt, als er auf der Deichsel zwischen Anhänger und Traktor stand, als das Material für das Osterfeuer transportiert werden sollte und er während der Fahrt herunterfiel.

In Neuenkirchen-Vörden (Niedersachsen) ist ein privates Osterfeuer außer Kontrolle geraten. 5000 Quadratmeter Ackerfläche standen in Flammen, 50 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Da das Gelände mit schweren Fahrzeugen nicht befahrbar war, wurden die Löscharbeiten erschwert. Gegen die Veranstalter wird nun wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt.

Das gleiche Schicksal ereilte eine Familie in Dürnstein (Österreich), die mit ihrem Osterfeuer einen Waldbrand verursachte.

In Hamburg lösten Funken eines Osterfeuers ein Feuer in einem nahegelegenen Holzschuppen aus, dessen Besitzer noch versuchte, mit einem Gartenschlauch seinen Schuppen zu löschen und dabei verletzt wurde.

In Hundsangen (Rheinland-Pfalz) lösten Funken ebenfalls einen Waldbrand aus, die Feuerwehr musste über 15.000 Liter Löschwasser mit einem Pendelverkehr zu dem Wald transportieren.

Ein Osterfeuer in Rietberg (NRW) setzte einen Holzstapel in Brand, 50 Feuerwehrleute waren auch hier im Einsatz.

Im bayerischen Kaltenberg ist ein 43-jähriger Mann schwer verletzt worden, der in die Glut eines Osterfeuers fiel.

Auf dem Weg zu einem Osterfeuer in Neustadt (Niedersachsen) wurde ein 24-Jähriger vom Sog eines vorbeifahrenden Zuges erfasst und getötet, als er mit einer Gruppe gerade die Bahngleise überqueren wollte.

Urheberangabe für das/die Foto(s) (Symbolfoto):

  • Feuerwehrfahrzeug (Blaulicht/Schriftzug auf dem Dach) (Symbolbild): © Bernd Leitner - Fotolia.com