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aus dem Eventrecht

Massenandrang bei Autogrammstunde

Von Thomas Waetke 22. September 2012

Bei einer Autogrammstunde der britischen Band One Direction am Samstag im Kölner Mediapark musste die Polizei eingreifen: Anstatt der geplanten 800 Fans drängten sich 5.000 auf dem Platz. „Platznot ist noch gelinde ausgedrückt“, wird ein Polizeisprecher zitiert.

Weitere Fans wurden aufgefordert, gar nicht erst zur Autogrammstunde zu kommen, die Polizei stellte Reihen von Absperrgittern auf, um den Druck aus der Menge zu nehmen.  64 Fans wurden vor Ort wegen Kreislaufproblemen und kleineren Schürfwunden behandelt. Die Polizei war mit 100 Beamten im Einsatz. Der Veranstalter war auf den Ansturm offenbar nicht vorbereitet. Durch das massive Eingreifen der Polizei konnte die Veranstaltung fortgeführt werden.

Im März 2011 gab es bei einer Autogrammstunde von DSDS-Teilnehmern in Oberhausen 80 Verletzte, weil der Andrang zu groß war (siehe unsere Berichte hier, hier und hier).