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aus dem Eventrecht
Lohngerechtigkeit – auch für verantwortungsvolle Jobs auf dem Event?

Lohngerechtigkeit – auch für verantwortungsvolle Jobs auf dem Event?

Von Thomas Waetke 5. Januar 2016

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) möchte per Gesetz die Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern herstellen: Frauen und Männer sollen für gleiche Arbeit auch gleich entlohnt werden.

Lohngerechtigkeit auch interdisziplinär?

Dies bringt mich zu der Frage, ob auch die Verantwortungsträger auf einer Veranstaltung „gleich“ bezahlt werden: Etwa der Ordnungsdienstmitarbeiter, der Sanitäter, die Fachkraft für Veranstaltungstechnik und andere. Wenn ein Ordnungsdienstmitarbeiter für wenige Euro pro Stunde seinen Kopf dafür hinhalten muss, dass andere alkoholisiert feiern können, dann stellt sich die Frage, ob er fair entlohnt wird.

Oftmals geht es aber schon damit los, dass die Auftraggeber gerne maximale Leistung zu minimalen Kosten fordern… steht das noch im Einklang mit den oft im eigenen Haus bestehenden Compliance-Regeln oder zu Nachhaltigskeitsdiskussionen?

Umgekehrt allerdings muss man sehen: Viele Dienstleister „blähen“ ihre Dienstleistung auf, packen eigentlich unnötige Leistungen dazu, die sie gesondert abrechnen können – das ist auch nicht viel besser!

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