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aus dem Eventrecht

Künstler fällt beim stage-diving auf Absperrgitter

Von Thomas Waetke 5. Juli 2011

Auf einem Stadtfest in Graz (Österreich) Ende Juni versuchte sich der Bassist der Band Klimmstein beim stage-diving.

Beim Absprung stolperte er über die Verkabelung und fiel auf die vor der Bühne stehenden Absperrgitter. Dabei wurde er mit mehreren Rippenbrüchen verletzt.

Anmerkung von Rechtsanwalt Thomas Waetke:

Möglicherweise büßt der Künstler damit seinen Versicherungsschutz ein bzw. die Versicherung dürfte wohl zumindest die Leistungen kürzen, da er die Verletzungen zumindest grob fahrlässig herbeigeführt hat.

Siehe auch der stage-diving-Unfall beim Emil Bulls-Konzert (hier). Zu rechtlichen Fragen des stage-diving von Besuchern siehe unsere News Hardcore-Musiker schlägt Fan nieder.