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aus dem Eventrecht

Kein Einlass bei gefälschten Tickets

Von Thomas Waetke 17. Juli 2013

Immer wieder erwerben arglose Besucher gefälschte Tickets, die ihnen von Betrügern angeboten werden. Wie muss der Veranstalter darauf reagieren?

Mit einen gefälschten Ticket kann der Besucher beim Veranstalter keinen Eintritt verlangen – egal ob er das wusste oder nicht: Schließlich hat er keinen wirksamen Vertrag mit dem Veranstalter geschlossen, und der Veranstalter kann am wenigsten für den Betrug; das ist dann Pech für den betrogenen Besucher.

Damit die maximal zulässige Personen- bzw. Besucherzahl eingehalten werden kann, ist wichtig, dass der Veranstalter sein Personal über die angebotenen Eintrittskarten und Zutrittsmöglichkeiten genau informiert:

  • Wie sehen die Eintrittskarten aus? Anhand welcher Merkmale kann eine Fälschung erkannt werden?
  • Mitarbeiter sind dazu angehalten, die Tickets sorgfältig anzuschauen.
  • Wie ist der Zugang über den V.I.P.-Einlass geregelt? Gibt es dort eine Gästeliste?
  • Wer darf eingelassen werden, auch wenn er kein Ticket hat oder nicht auf der Gästeliste steht?

Der Veranstalter, Betreiber der Versammlungsstätte und Ordnungsdienst müssen die Gesamtzahl immer im Auge haben: