Karlsruher Eventrecht-Tage: Die Eventrecht-Fortbildung

von Juristen für Nicht-Juristen
Karlsruher Eventrecht-Tage: Die Eventrecht-Fortbildung

Eventrecht-Fortbildung für alles Wissenswerte rund um das Veranstaltungsrecht

Das Veranstaltungsrecht ist ein breitgefächertes Themengebiet, das sich aus einer Vielzahl unterschiedlicher Rechtsgebiete zusammensetzt, die immer auch die einzelnen Events betreffen.

200 wichtige Regelwerke gelten für Veranstaltungen, die Sie als Verantwortlicher im Veranstaltungsbereich kennen und vor allem auch umsetzen müssen.

Die 1. Karlsruher Eventrecht-Tage am 16. + 17. März 2021 sind ein wertvoller Kompass durch den Paragraphendschungel. Das neuen Kongressformat für die Veranstaltungsbranche ist von Juristen für Nichtjuristen konzipiert und vermittelt Ihnen aktuelles Fachwissen praxisnah, fokussiert und lösungsorientiert.

2021/03/16 09:00:00

DAS PROGRAMM

Die Vorträge dauern zwischen 30 und 60 Minuten.

Sie können an einem der beiden Tage, oder an beiden Tagen teilnehmen – online, ggf. auch live (siehe unten). Zum Ticketkauf scrollen Sie einfach weiter nach unten.

Beide Tage beginnen jeweils um 09:00 Uhr (Einlass ab 08:15 Uhr), und enden gegen 17:00 Uhr.

1. Tag: Dienstag, 16. März 2021

Wann ist man Veranstalter, wer ist Betreiber, wer ist Veranstaltungsleiter, was macht ein Veranstaltungskaufmann … Zum Auftakt unserer Eventrecht-Fortbildung geben wir einen Überblick über die wichtigsten Begrifflichkeiten für eine Veranstaltung.

Impulsvortrag | Das ist der erste Vortrag am 1. Tag

Referent: Thomas Waetke
Rechtsanwalt, Herausgeber von EVENTFAQ
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Hintergrund zu diesem Vortrag:

Dieses Thema betrifft alle Veranstaltungen, egal ob groß oder klein.

Rechtsanwalt Thomas Waetke geht dabei auf ein paar der wichtigsten Figuren bei einer Veranstaltung ein und erläutert ihre Kriterien und Aufgaben.

Stellung einer Sicherheit für die Nutzung einer kommunalen öffentlichen Einrichtung bei sog. gefahrgeneigten Veranstaltungen.

Vortrag mit anschließender Fragerunde + Diskussion | Am 1. Tag

Referent: Matthias Hettich
Richter am Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (Mannheim)
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Hintergrund zu diesem Vortrag:

Dieses Thema betrifft Vermieter von (insb. kommunalen) Einrichtungen und Veranstalter, aber auch Dienstleister im Bereich Sicherheit.

Der Referent erläutert u.a. die Frage, wann eine Veranstaltung „gefahrgeneigt“ (man denke an Einflüsse von Demonstrationen u.a.) ist und welche Auswirkungen dies auf den Mietvertrag bzw. die Veranstaltung haben kann.

Er erklärt, welche Folgen sich aus der Gefahrgeneigtheit ergeben können und was zu tun ist – bspw. auch dann, wenn sich die Gefahrgeneigtheit erst im Laufe der Planung herausstellt. Dabei geht es weniger um die Vorkehrungen (z.B. Beauftragung eines Sicherheitsdienstes), sondern um Fragen aus dem Vertragsrecht: Kann man eine Kaution fordern? Kann der Vermieter verlangen, dass nachträglich eine zusätzliche Versicherung abgeschlossen wird?

Vortrag mit anschließender Fragerunde + Diskussion | Am 1. Tag

Referent: Prof. Dr. Dr. Markus Thiel
Leiter des Fachgebiets für Öffentliches Recht mit Schwerpunkt Polizeirecht an der Deutschen Hochschule der Polizei

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Hintergrund zu diesem Vortrag:

Dieses Thema betrifft alle Veranstalter, Agenturen und Dienstleister.

Für Veranstaltungen sind oftmals behördliche Genehmigungen erforderlich. Im diesem Zusammenhang stellt sich eine Vielzahl praxisrelevanter Rechtsfragen: Welche Genehmigung(en) werden benötigt? Welche Behörden sind zuständig? Wie verläuft das Antrags- und Genehmigungsverfahren? Welche Unterlagen sind beizubringen bzw. nachzureichen? In welchem Umfang ist der Veranstalter zur Kooperation verpflichtet? Welche Auflagen und Maßnahmen kann die Behörde vom Veranstalter verlangen? Welche Rechtsschutzmöglichkeiten bestehen, wenn die Genehmigung nicht (rechtzeitig) erteilt wird? Diesen und anderen Fragen geht der Referent in seinem Vortrag nach. Dabei werden sowohl die rechtlichen Grundlagen als auch Spezialfragen erörtert.

In diesem Vortrag werden die Probleme bei der Beschäftigung von Aushilfen usw. auf der Veranstaltung beleuchtet: Welche möglichen Vertragstypen gibt es? Welche Formerfordernisse sind zu beachten? Welche besonderen Risiken gibt es?

Vortrag mit anschließender Fragerunde | Am 1. Tag

Referentin: Kathrin Eisenmann
Rechtsanwältin mit dem Schwerpunkt Arbeitsrecht (Stuttgart)
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Hintergrund zu diesem Vortrag:

Dieser Vortrag betrifft alle Arbeitgeber, die bspw. für eine zweitägige Veranstaltung Personal benötigen.

Die Referentin erläutert die strengen formalen Anforderungen und geht auf die Vor- und Nachteile der möglichen arbeitsrechtlichen Konstruktionen ein. Sie wird u.a. erklären, ob es ggf. andere Möglichkeiten gibt als ein befristeter Arbeitsvertrag für das Wochenende der Veranstaltung.

In diesem Vortrag besprechen wir oftmals unwirksame, aber doch wichtige Klauseln in Location-Mietverträgen oder Mobiliar-Mietverträgen. Die Stornoklausel: Worauf muss man achten? Die Haftung für eingebrachte Gegenstände: Wer ist für was verantwortlich? Die Haftung für Schäden im Zusammenhang mit der Veranstaltung: welche Regelungen sind hier sinnvoll? Was ist bei der Pflicht zum Abschluss von Versicherungen zu beachten? Wer ist für die Bewachung zuständig?

Vortrag mit anschließender Fragerunde + Diskussion | Am 1. Tag

Referent: Thomas Waetke
Rechtsanwalt, Herausgeber von EVENTFAQ
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Hintergrund zu diesem Vortrag:

Dieser Vortrag richtet sich an alle, die Veranstaltungsstätten vermieten oder mieten, oder am Vertragsschluss beteiligt sind (z.B. Agenturen, Anwälte, Justitiare).

Zunächst erläutert Rechtsanwalt Thomas Waetke kurz die Bedeutung von „AGB“, dann stelle ich typische Fehler und Probleme in den genannten Vertragsklauseln vor und gebe Hinweise, wie man es korrekt vereinbaren kann. Ausgesucht habe ich vor allem solche Klauseln, die erfahrungsgemäß in vielen Verträgen fehlerhaft verwendet werden und damit oft unwirksam sind.

Snacks herzhaft und süß

Im Rahmen der Vorbereitung und Durchführung einer Veranstaltung werden typischerweise personenbezogene Daten verarbeitet: Solche der Mitarbeiter, der Mitarbeiter der Dienstleister, sowie der Teilnehmer und Besucher.

Vortrag mit anschließender Fragerunde + Diskussion | Das ist unser letzter Vortrag am 1. Tag

Referentin: Kira Vogt
Referentin der Stabsstelle Europa beim Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationssicherheit Baden-Württemberg
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Hintergrund zu diesem Vortrag:

Dieses Thema richtet sich an alle Datenverarbeiter, also an alle Organisationen, Einrichtungen und Unternehmen – egal ob Veranstalter, Event-Manager, Behörden, Dienstleister, Vermieter…

Der Datenschutz hat mit der Einführung der EU-weit gültigen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) für viel Trubel gesorgt. In diesem Vortrag erläutert der Referent aktuelle Erkenntnisse und beschreibt typische Datenverarbeitungsvorgänge auf einer Veranstaltung. Wie lange dürfen und müssen Daten gespeichert werden? Darf der Veranstalter Teilnehmerdaten an Referenten weitergeben? Was erlaubt und verbietet das Veranstaltungsrecht per Definition?

In den letzten Minuten der 1. Karlsruher Eventrecht-Tage gehen wir auf Ihre weiteren Fragen ein. Neben allgemeinen Fragen zum Veranstaltungsrecht können wir auch coronaspezifische Fragen klären. Was ist zum Beispiel zu tun, wenn die Behörden die Voraussetzungen für die Durchführung von Kundenveranstaltungen so unrealistisch hoch ansetzen, dass sich die Veranstaltung faktisch nicht mehr organisieren lässt? Können Sie als Veranstalter das Risiko eines Messeausfalls versichern und wie sieht es mit Entschädigungen aus, wenn die Veranstaltung abgesagt werden muss?

Offene Fragerunde | Am Ende des 1. Tages.

Referenten: Thomas Waetke und Timo Schutt
Rechtsanwälte und Herausgeber von EVENTFAQ
+ ggf. weitere Referenten
(wir können heute noch nicht sicher sagen, welcher Referent noch anwesend sein wird)

2. Tag: Mittwoch, 17. März 2021

Worauf muss man bei der Werbung für eine Veranstaltung achten? Wir stellen einige typische „Fallen“ vor und erklären, worauf man bei Werbemaßnahmen achten muss.

Vortrag mit anschließender Fragerunde + Diskussion | Das ist der erste Vortag am 2. Tag

Referent: Timo Schutt
Rechtsanwalt, Fachanwalt für IT-Recht, Mitherausgeber von EVENTFAQ
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Hintergrund zu diesem Vortrag:

Dieses Thema der Eventrecht-Fortbildung ist für alle relevant, die Werbung im weitesten Sinne betreiben: Webseite, Social Media, Flyer, Plakate…

Der Referent wird klassische Stolperstellen bei der Werbung erläutern, aber auch auf „moderne“ Themen eingehen (z.B. Cookies, Werbetracking, KI…) und Lösungen anbieten, um kostspielige Abmahnungen zu vermeiden.

In diesem Vortrag geht es um die sog. Verbandsgeldbuße nach §§ 30, 130 OWiG bzw. dem neuen Verbandssanktionengesetz: Wann kann gegen den Veranstalter eine Geldbuße verhängt werden, wenn Verantwortliche eine Straftat oder Ordnungswidrigkeit begehen oder ihre Aufsichtspflicht verletzen? Welche Strukturen sind notwendig, um Bußgelder zu verhängen – nur weil Mitarbeiter oder Dienstleister Fehler machen?

Vortrag mit anschließender Fragerunde + Diskussion | Am 2. Tag

Referentin: Jasmin Curte
Erste Staatsanwältin, Staatsanwaltschaft Karlsruhe
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Hintergrund zu diesem Vortrag:

Dieser Vortrag betrifft alle Organisationen, Einrichtungen und Unternehmen.
Die Referentin verdeutlicht die Notwendigkeit professioneller Strukturen mit Blick auf die „Strafe für das Unternehmen“. Viele Verantwortliche unterschätzen, dass sie nicht nur zivilrechtlich für Fehler ihrer Mitarbeiter und Dienstleister verantwortlich sein können, sondern auch ordnungswidrigkeitenrechtlich oder strafrechtlich. Sie gibt wertvolle Hinweise für die Vermeidung von Sanktionen gegen das Unternehmen.

Die wenigsten Veranstaltungen werden alleine von einer einzigen Person geplant und durchgeführt: Typischerweise gibt es eine Vielzahl von Unternehmen und Personen, es gibt verschiedene Aufgaben und Pflichtenkreise, es gibt diverse Vereinbarungen und ggf. Erlaubnisvorbehalte, das Material wird von unterschiedlichen Personen genutzt. Wer ist bei einer Arbeitsteilung strafrechtlich verantwortlich, wenn einer in der Kette etwas falsch macht? Wie kann man sich vor einer ungewollten „Kettenreaktion“ schützen?

Vortrag mit anschließender Fragerunde + Diskussion | Am 1. Tag

Referent: Markus Meißner
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht (Karlsruhe, München)
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Hintergrund zu diesem Vortrag:

Dieser Vortrag betrifft alle, die irgendwie im Rahmen einer Aufgabenteilung an einer Veranstaltung beteiligt sind: Also vermutlich alle.

Im Strafrecht geht es um die persönliche vorwerfbare Schuld eines jeden Einzelnen. Der Referent erklärt die strafrechtliche Verantwortung der Beteiligten, wenn bei einer Aufgabenteilung einer der Beteiligten einen Fehler macht. Er erklärt auch notwendige und sinnvolle Maßnahmen, damit man nicht innerhalb einer Kette ungewollt und unerwartet mithaften muss.

In diesem Vortrag geht es um die Arbeitszeit in der Veranstaltungsbranche: Welche Besonderheiten gibt es? Und: Könnte ein Tarifvertrag sinnvoll sein?

Vortrag mit anschließender Fragerunde + Diskussion | Am 2. Tag

Referent: Helmar Munz
Rechtsanwalt, sowie Syndikusanwalt des Marburger Bund Baden-Württemberg, Gewerkschaft für angestellte und beamtete Ärztinnen und Ärzte
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Hintergrund zu diesem Vortrag:

Dieser Vortrag unserer Eventrecht-Fortbildung betrifft einerseits alle Arbeitgeber, aber auch Beschäftigte und Veranstaltungsplaner.

Der Referent erläutert zunächst die wesentlichen Bestimmungen der gesetzlichen Arbeitszeit und beschreibt Beispiele für mögliche Ausnahmen. In einer Denkanstoß wird er auch erklären, was ein Tarifvertrag für die Veranstaltungsbranche mit Blick auf die Arbeitszeitproblematik für Vor- und Nachteile bringen kann. Der Referent ist Justitiar einer Gewerkschaft, der selbst an der Verhandlung von Tarifverträgen mitwirkt und kann daher quasi „live“ berichten.

Welchen Sinn und Zweck haben AGB? Wir besprechen wichtige Klauseln, die in jeden Vertrag für eine Veranstaltung gehören: Höhere-Gewalt, Möglichkeit der Haftungsbeschränkung, Geheimnisschutz, Lizenzen bzw. Urheberrechte, Hausrecht usw.

Vortrag mit anschließender Fragerunde + Diskussion | Am 2. Tag

Referent: Thomas Waetke
Rechtsanwalt, Herausgeber von EVENTFAQ
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Hintergrund zu diesem Vortrag:

Werden Sie fit im Eventrecht und erfahren Sie, welche wichtigen Klauseln in keinem Vertrag für eine Veranstaltung fehlen dürfen. Dieses Thema betrifft alle Vertragspartner im Umfeld zu einer Veranstaltung.

Rechtsanwalt Thomas Waetke geht auf die wichtigsten Klauseln ein bzw. auf solche Klauseln, bei denen Fehler zu wirtschaftlich hohen – aber auch vermeidbaren – Schäden führen können. Er gibt dabei Hinweise, auf was bei solchen Klauseln zu achten ist und wie sie korrekt formuliert sein können.

Snacks herzhaft und süß

Die Scheinselbständigkeit in der Veranstaltungsbranche betrifft u.a. die Veranstaltungstechnik, aber auch das Event-Management und Spezialisten. In diesem Vortrag beleuchten wir u.a. die aktuellen Urteile des Bundessozialgerichts zu „Honorarärzten“ – also zu Spezialisten, die für eine Veranstaltung beauftragt werden, aber auch typische Abgrenzungsschwierigkeiten für die Branche.

Vortrag mit anschließender Fragerunde + Diskussion | Am 2. Tag

Referent: Prof. Dr. Stefan Greiner
Professor für Bürgerliches Recht, Arbeits- und Sozialrecht an der Universität Bonn
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Hintergrund zu diesem Vortrag:

Dieses Thema betrifft alle Organisationen, Einrichtungen und Unternehmen, die „Freie Mitarbeiter“ beauftragen: Techniker, Veranstaltungsleiter, Berater, Cateringpersonal, Hostessen…

Der Referent erläutert die Kriterien, die zu einer Scheinselbständigkeit führen können.

In den letzten Minuten der 1. Karlsruher Eventrecht-Tage gehen wir auf Ihre weiteren Fragen ein. Nutzen Sie die Zeit und die Möglichkeiten!

Offene Fragerunde | Am Ende des 2. Tages.

Referenten: Thomas Waetke und Timo Schutt
Rechtsanwälte und Herausgeber von EVENTFAQ
+ ggf. weitere Referenten
(wir können heute noch nicht sicher sagen, welcher Referent noch anwesend sein wird)

MELDEN SIE SICH JETZT AN

Die Zugangsdaten für die Online-Teilnahme erhalten Sie mehrfach, zuletzt unmittelbar vor dem Kongress nochmals; außerdem wird eine eigene Infoseite eingerichtet werden, auf der alle Details auch zusammengefasst und aktualisiert werden. Die Teilnehmer werden sobald die Infoseite fertig ist (voraussichtlich Mitte Februar), auch darüber informieren.

Sie sind durch die Beschränkungen aufgrund der Pandemie wirtschaftlich stark betroffen, würden aber gerne teilnehmen? Dann melden Sie sich bei uns per E-Mail an info@eventfaq.de oder per Telefon unter 0721-1205060. Wir finden eine Lösung!

DIE ZIELGRUPPE

Veranstalter, Projektleiter, Dienstleister, Vermieter, Genehmigungsbehörden und alle Beschäftigte und Verantwortlichen im Veranstaltungsbereich, aber auch Rechtsanwälte, Justitiare und Interessierte.

Die Vorträge sind von Juristen für Nicht-Juristen.

Nutzen Sie auch die Möglichkeiten, Ihre Fragen zu stellen und mit unseren Referentinnen und Referenten ins Gespräch zu kommen, um von der umfangreichen Eventrecht-Expertise zu profitieren. Während der Veranstaltung ist jederzeit ein Rechtsanwalt für Eventrecht in der Nähe (auch online), der Ihre Fragen kompetent beantworten kann.

EVENT-DETAILS

Veranstaltungsort: Crystal Ballroom, Am Sandfeld 25, 76149 Karlsruhe.

Derzeit müssen wir davon ausgehen, entweder keine oder nur wenige Live-Besucher einlassen zu können. Mit den Interessenten für einen Live-Besuch stehen wir bereits in Kontakt und informieren diese.

Die Karlsruher Eventrecht-Tage werden live gestreamt!

Alle Teilnehmer können zumindest online teilnehmen, beide Kongresstage werden live gestreamt.

Wie funktioniert die Technik?

Ganz einfach: Den Live-Stream können Sie in Ihrem Browser anschauen (Sie müssen dazu keine Datei herunterladen), Sie brauchen lediglich einen Lautsprecher für den Ton – genau das gleiche Equipment also, wenn Sie bspw. auf Youtube ein Video anschauen würden.

Die Zugangsdaten für die Online-Teilnahme erhalten vorab, zuletzt unmittelbar vor dem Kongress.

Auch die Online-Teilnehmer haben die Möglichkeit, Fragen an die Referenten zu stellen.

UNSERE REFERENTINNEN UND REFERENTEN

Jasmin Curte ist Erste Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Karlsruhe.

Aktuell ist sie dort die Vertreterin des Abteilungsleiters der Ermittlungsabteilung V. Dieser Abteilung obliegt die Sachbearbeitung der Staatsschutzsachen gem. § 74a Gerichtsverfassungsgesetz (GVG), der Straftaten mit extremistischem Hintergrund sowie der sonstigen politisch, rassistisch, fremdenfeindlich und religiös motivierten Straftaten. Zuvor war sie Mitglied der Ermittlungsabteilung VII, zeitweise auch dort zuständig für die Vertretung des Abteilungsleiters. Die Abteilung VII ist zuständig für die Sachbearbeitung von Wirtschaftsstrafsachen gemäß § 74c GVG sowie Insolvenzstraftaten u.a.

Ihr Thema:

„Notwendige Strukturen im Veranstaltungsbetrieb“
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Kathrin Eisenmann

Kathrin Eisenmann ist Rechtsanwältin und spezialisiert auf das Arbeitsrecht.

Mit Stationen bei der Deutschen Lufthansa AG sowie der Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart vertiefte sie ihre Kompetenzen. Nach dem erfolgreichen Fachanwaltslehrgang Arbeitsrecht arbeitete sie für einen Arbeitgeberverband der Bauwirtschaft. Seit 2010 betreibt sie eine eigene Anwaltskanzlei mit arbeitsrechtlichem Schwerpunkt in Stuttgart und ist Syndikusrechtsanwältin und Geschäftsführerin des Anwaltsverbandes Baden-Württemberg.

„Die Event-Branche ist aufgrund ihrer Schnelllebigkeit, Termingebundenheit und Mobilität besonders. Veranstalter gehen hohe Kosten- und Haftungsrisiken ein. Der Kongress bietet eine hervorragende Möglichkeit, sich gleich über mehrere relevante Rechtsgebiete zu informieren. Passende Verträge mit den jeweiligen Mitarbeitern bilden ein Herzstück gelungener Organisation. Hier mehr Know How zu vermitteln, soll mein Beitrag sein.“

Ihr Thema:

„Kurzfristig Beschäftigte auf einer Veranstaltung“
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Prof. Dr. Stefan Greiner ist Professor für Bürgerliches Recht, Arbeits- und Sozialrecht an der Universität Bonn.

Professor Greiner ist u.a. Prüfer des Justizprüfungsamts beim Oberlandesgericht Köln. Er fungierte als Sachverständiger in Gesetzgebungsverfahren vor Ausschüssen des nordrhein-westfälischen sowie des hessischen Landtags, ferner war er Mitglied eines Forschungsbeirats des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) zur empirischen Werkvertragsforschung. Als Referent tritt er regelmäßig bei wissenschaftlichen Fachtagungen und Schulungsveranstaltungen verschiedener Institutionen auf.

Seit 2017 fungiert Professor Greiner nebenamtlich als Schriftleiter und Mitherausgeber der im Verlag C.H.Beck, München, erscheinenden Neuen Zeitschrift für Sozialrecht (NZS). Ferner ist er Mitherausgeber der im Nomos-Verlag erscheinenden „Schriften zum Sozialrecht“ und der im Verlag Peter Lang erscheinenden „Schriften zum deutschen und europäischen Recht der Arbeit und der sozialen Sicherheit“.

Professor Greiner verfügt über praktische Erfahrungen als Prozessvertreter und Gutachter. Unter anderem fungierte er in Verfassungsbeschwerdeverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht (BVerfG) zu koalitions- und tarifrechtlichen Fragestellungen als Verfahrensbevollmächtigter. Er erstellt Rechtsgutachten zu Fragen des Kollektiv- und Individualarbeitsrechts sowie des Sozialversicherungsrechts.

Sein Thema:

„Scheinselbständigkeit“
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Matthias Hettich

Matthias Hettich ist Richter am Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg.

Er studierte Jura in Freiburg und Heidelberg. Nach dem 2. Staatsexamen 1995 war er sechs Jahre in der sächsischen Justiz tätig. Im Anschluss an zwei Jahre als Zivilrichter am Landgericht Mannheim und dreieinhalb Jahre als Staatsanwalt an der Schwerpunktabteilung für Wirtschaftsstrafsachen bei der Staatsanwaltschaft Mannheim war er von 2006 bis 2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bundesverfassungsgericht. Seit 2012 ist er am Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg – dessen Pressesprecher er ist – tätig und u.a. für Kommunalrecht, Polizeirecht und Versammlungsrecht zuständig. Als Lehrbeauftragter an der Universität Mannheim hält er Vorlesungen im Kommunalrecht.

Er ist Mitherausgeber der Entscheidungssammlung Kommunalrecht Baden-Württemberg und durch zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen ausgewiesen.

Sein Thema:

„Nutzung öffentlicher Einrichtungen bei gefahrgeneigten Veranstaltungen“
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Markus MeißnerRechtsanwalt Markus Meißner hat an der Ludwig-Maximilians-Universität in München studiert und ist seit dem Jahre 2000 als Rechtsanwalt tätig. Er ist Gründungspartner der Partnerschaftsgesellschaft DMS Rechtsanwälte mit Büros in München und Karlsruhe. Als Fachanwalt für Strafrecht und Compliance Officer (Univ.) berät und vertritt Rechtsanwalt Meißner schwerpunktmäßig Einzelpersonen und Unternehmen sowie deren Organe in allen Bereichen des Wirtschafts- und Steuerstrafrechts.

Rechtsanwalt Meißner ist seit 2018 Dozent in der Anwaltsfortbildung. Er war bereits wiederholt als Sachverständiger des Rechtsausschusses des Deutschen Bundestages an wirtschaftsstrafrechtlichen Gesetzgebungsverfahren beteiligt.

Sein Thema:

„Strafrechtliche Verantwortung insbesondere bei Aufgaben- und Materialteilung“

Helmar Munz ist Rechtsanwalt, sowie Syndikusanwalt des Marburger Bund Baden-Württemberg, Gewerkschaft für angestellte und beamtete Ärztinnen und Ärzte.

Details folgen.

Sein Thema:

„Arbeitszeit und Veranstaltung“
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Timo Schutt

Timo Schutt ist Rechtsanwalt, Fachanwalt für IT-Recht, Gründer und Mitherausgeber von EVENTFAQ.

Nach seinem Studium der Rechtswissenschaften an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg absolvierte Rechtsanwalt & Fachanwalt für IT-Recht Timo Schutt sein Referendariat am Landgericht Karlsruhe. Neben einer zweijährigen Nebentätigkeit in einer Karlsruher Rechtsanwaltskanzlei konnte er in einer Patentrechtskanzlei in Pretoria, Südafrika sein Wissen im Bereich des Urheberrechts und des Patentrechts vertiefen. Nach erfolgreichem zweiten juristischen Staatsexamen im Jahre 2002 folgte eine Tätigkeit als Rechtsanwalt in einer renommierten wirtschaftsrechtlich orientierten Rechtsanwaltskanzlei in Baden-Baden. Seit dem Jahr 2002 ist Herr Timo Schutt als Rechtsanwalt zugelassen.

Im Jahr 2003 hat er sich mit seinem Kollegen Rechtsanwalt & Fachanwalt für Urheber-& Medienrecht Thomas Waetke selbständig gemacht und die Medien-Kanzlei “Schutt, Waetke Rechtsanwälte” in Karlsruhe gegründet. Seit 2007 ist Herr Timo Schutt nach erfolgreicher Weiterqualifizierung auch Fachanwalt für IT-Recht.

Sein Thema:

„Die Werbung rund um die Veranstaltung“
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Kira Vogt ist Referentin der Stabsstelle Europa beim Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg.

Kira Vogt, LL.M., E.MA, arbeitet seit 2019 beim Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (LfDI) Baden-Württemberg. Zuvor war sie als Rechtsanwältin und externe Datenschutzbeauftragte tätig. Als Referentin der Stabsstelle Europa des LfDI wirkt sie in verschiedenen Expert-Subgroups des Europäischen Datenschutz-Ausschusses sowie an der Ausarbeitung europäischer Leitlinien mit und hält regelmäßig Fachvorträge rund um das Thema DSGVO.

Ihr Thema:

„Umgang mit fremden Daten: Wann ist was erlaubt?“
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Univ.-Prof. Dr. Dr. Markus Thiel ist seit 2017 Leiter des Fachgebiets für Öffentliches Recht mit Schwerpunkt Polizeirecht an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Köln promovierte er an der Universität zu Köln zum Dr. iur. und an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer zum Dr. rer. publ. Nach seiner Habilitation war er von 2012 bis 2017 als Professor für Öffentliches Recht, insbesondere Gefahrenabwehrrecht, an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen, Abteilung Köln, tätig. Der Referent befasst sich seit über 20 Jahren u. a. mit Fragen des Gefahrenabwehrrechts (Polizei- und Ordnungsrecht sowie sonstiges Sicherheitsrecht), des öffentlichen Baurechts, des allgemeinen Verwaltungsrechts und des Kommunalrechts.

Sein Thema:

„Rechtsfragen der behördlichen Genehmigung von Veranstaltungen“
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Thomas Waetke

Thomas Waetke ist Rechtsanwalt und Gründer/Inhaber von EVENTFAQ.

1995 bis 2002 hat er während seines Jurastudiums als Ordnungsdienstmitarbeiter und Stagehand gejobbt und war auf Veranstaltungen in ganz Deutschland unterwegs. An der Uni Augsburg war er zwischen 1995 und 2001 Mitarbeiter im Kulturreferat der Studierendenvertretung und dort verantwortlich für die Bereiche Sicherheit und Aufbau/Abbau bei Veranstaltungen (zwischen 100 bis 15.000 Besucher). Seit 2003 berät er seine Mandanten als Rechtsanwalt und seit 2008 auch als Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht. 2003 hat er mit seinem Freund und Kollegen Timo Schutt in Karlsruhe die Kanzlei Schutt, Waetke Rechtsanwälte gegründet.

Von Beginn an hat er sich dabei auf das Veranstaltungsrecht spezialisiert: Er berät Verantwortliche aus dem Eventbereich, erstellt Gutachten, und ist Buchautor, Dozent und Referent.

Seine Themen:

„Die wichtigsten  Begriffe: Veranstalter, Betreiber, Veranstaltungsleiter (und ihre Abgrenzung)“
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„Besonderheiten in einem Mietvertrag“
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„Vertragliche Absicherung: Geheimnisschutz, Lizenzen, Höhere Gewalt usw.“
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FAQs

So wie es zum Stand 01.03.2021 aussieht, wird eine Live-Teilnahme voraussichtlich nicht erlaubt sein. Wir planen dies zwar parallel mit ein, würden aber selbst dann nur wenige Besucher live einlassen – und mit diesen Besuchern, die auch schon sehr früh Tickets gekauft haben – stehen wir bereits im Austausch.

Ja. Sie können wählen, ob Sie am ersten Tag, nur am zweiten Tag oder an beiden Tagen dabei sein wollen.

Grundsätzlich ja. Je früher Sie uns informieren, desto besser. Aber auch live vor Ort kann sich der Ersatzteilnehmer melden; wichtig ist dann nur, dass wir sicherstellen können, dass er die Vollmacht hat, für die ursprünglich angemeldete Person teilzunehmen.

Bei einer Online-Teilnahme muss die Ummeldung spätestens 24 Stunden vor dem gebuchten Kongresstag erfolgen, danach können wir nicht mehr versprechen, dass ein „Umzug“ klappt.

Siehe auch unsere AGB, § 7 Absatz 7.

Ja, zur Anreise, zur Anfahrt mit dem PKW, Parkmöglichkeiten, Übernachtung für die Live-Teilnahme, sowie Zugangsdaten usw. für die Online-Teilnahme. Hierzu nutzen wir die von Ihnen angegebene Mailadresse.

Außerdem richten wir eine eigene Unterseite auf unserer Website ein, die wir stetig aktualisieren, zudem wird es eine App geben mit allen Informationen.

Wie funktioniert die Technik?

Ganz einfach: Den Live-Stream können Sie in Ihrem Browser anschauen (Sie müssen dazu keine Datei herunterladen), Sie brauchen lediglich einen Lautsprecher für den Ton – genau das gleiche Equipment also, wenn Sie bspw. auf Youtube ein Video anschauen würden.

Die Zugangsdaten für die Online-Teilnahme erhalten vorab, zuletzt unmittelbar vor dem Kongress.

Auch die Online-Teilnehmer haben die Möglichkeit, Fragen an die Referenten zu stellen.

DANKE FÜR DIE WERBLICHE UNTERSTÜTZUNG

Organisatoren, Planer und Verantwortliche müssen jede Menge Vorschriften und Themen beachten, sodass es Zeit für eine Veranstaltungsrecht-Weiterbildung wird. Wäre es nicht praktisch, bei einem Tagesseminar bzw. Lehrgang alles Wissenswerte zum Thema Veranstaltungsrecht zu erfahren? Die Karlsruher Eventrecht-Tage sind eine Eventrecht-Weiterbildung für Veranstalter und alle Verantwortlichen im Veranstaltungsbereich.

Bei dieser Veranstaltungsrecht-Fortbildung erhalten Sie ein solides Basiswissen und erfahren alles, was Sie zu rechtlichen Aspekten bei der Veranstaltungsplanung und -durchführung wissen müssen. Besuchen Sie nicht eine Weiterbildung im Eventrecht nach der nächsten, um sich die notwendigen Kenntnisse mühsam und zeitintensiv zusammenzusammeln – Die Karlsruher Eventrecht-Tage sind eine Fortbildung im Eventrecht, die alle wesentlichen Fragen und Aspekte im Veranstaltungsrecht abdeckt und Sie fit für die Veranstaltungspraxis macht. Auf dieser Seite erhalten Sie einen Überblick, was Sie bei diesem Präsenzseminar erwartet.

Kurzum: Wir freuen uns auf Sie und unsere 1. Karlsruher Eventrecht-Tage!