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aus dem Eventrecht

Kambodscha: 347 Tote

Von Thomas Waetke 23. November 2010

Die Regierung in Kambodscha hat die Zahl der Todesopfer mit zuletzt 347 angegeben, über 400 Personen seien zum Teil schwer verletzt worden.

Wie wir gestern schon berichtet haben, drängten die Menschen über eine Brücke zum Veranstaltungsgelände des traditionellen Wasserfestes, mit dem das Ende der Regenzeit gefeiert wird. Nachdem es auf der Brücke immer voller wurde, sind erste Personen ohnmächtig geworden bzw. in den Fluß gefallen, was offenbar die Panik auslöste. Mehrere Personen sind offenbar auch ertrunken, als sie in den Fluß stürzten. Vom anderen Ende der Brücke soll eine Menschenmenge in die Gegenrichtung gedrückt haben, die das Veranstaltungsgelände verlassen wollte. Erste Bilder der Presseagenturen lassen erahnen, wie brutal es auf der Brücke zugegangen sein muss.

UPDATE: Die Zahl der Toten wurde zwischenzeitlich auf 375 korrigiert, die Zahl der Verletzten auf über 570. Der Zustand in den völlig überforderten Krankenhäusern sei chaotisch, weshalb mit weiteren Todesopfern zu rechnen sei. Für das Volksfest sollen sich mehr als 4 Millionen Menschen in der Stadt aufgehalten halten, was der doppelten Anzahl der normalen Einwohner entspricht.