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aus dem Eventrecht

Hamburg: Turnierabbruch nach Ausschreitungen

Von Thomas Waetke 7. Januar 2012

In Hamburg musste ein Hallenfußballturnier abgebrochen werden, nachdem es mehrere Auseinandersetzungen zwischen Besuchern gegeben hatte.

Offenbar hatten sich mehrere gewaltbereite Hooligans unter die Besucher gemischt und hatten sich gegenseitig angegriffen. Die Polizei setzte auch Pfefferspray ein, wobei auch Unbeteiligte verletzt worden sein sollen.

Am ersten Turniertag hatte die Polizei das Fußballspiel noch fortsetzen lassen, aus Sorge vor einem zu unkontrollierten Abfließen der Zuschauer aus der Halle. Das Turnier wurde dann aber am Abend für den zweiten Tag abgesagt.

Insgesamt wurden mindestens 90 Personen verletzt, davon 40 durch Pfefferspray. Die Polizei nahm 72 Randalierer vorübergehend in Gewahrsam.