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66/18 Gefahrenstellen, die vor sich selbst warnen

66/18 Gefahrenstellen, die vor sich selbst warnen

by 15. März 2018

Im Rahmen einer Verkehrssicherungspflicht müssen “nur” diejenigen Gefahren ausgeräumt werden, welche für den Benutzer, der die erforderliche Sorgfalt walten lässt, nicht oder nicht ohne weiteres erkennbar sind. Eine vollständige Gefahrlosigkeit kann der Besucher nicht verlangen.

Sicherheitsmaßnahmen sind zumeist dann entbehrlich, wenn die Gefahrenquelle sozusagen “vor sich selbst warnt” = wenn sie quasi so offenkundig ist, dass sie sie aufdrängt. Als berühmtes Beispiel kann das Schwimmbad herhalten: Dass es im Schwimmbad rutschige Böden gibt, weil es eben viel Nässe gibt, liegt auf der Hand. Wenn eine Treppe aus einem Schwimmbecken herausführt, drängt sich auf, dass diese Treppe nicht trocken sein kann, oder auch nicht vom Betreiber trocken gehalten werden kann.

Das gilt auch für Veranstaltungen, bei denen der Eingangsbereich nass ist – wenn es draußen regnet oder Schnee liegt.

 

Urheberangabe für das/die Foto(s) (Symbolfoto):

  • Absperrbarke liegt am Boden: © ArTo - Fotolia.com