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aus dem Eventrecht

Gefahr für Musiker, aber nicht für die Fans?

Von Thomas Waetke 23. Juli 2013

Beim Konzert von Rod Stewart in Dortmund hatte ein Zuschauer einen Ball auf die Bühne geworfen und dabei eine Musikerin getroffen. Der Künstler war darüber so erbost, dass er seinen Song abbrach und den Zuschauer beschimpfte. Zuschauerberichten zufolge hat Stewart die weiteren Songs dann nur noch eher lustlos heruntergespielt und verließ vorzeitig die Bühne. Der Veranstalter bat um Verständnis für den Künstler: „Der Ballwurf war für ihn und seine Musiker eine Gefährdung, die er nicht akzeptieren musste“. Zuvor war es aber der Künstler, der während eines Songs handsignierte Bälle ins Publikum geschossen hatte. Hat nicht der Künstler angefangen, die Bälle ins Publikum zu befördern? Da war wohl das Publikum nicht gefährdet?