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aus dem Eventrecht

Duisburg: Keine Vorrangschaltung?

Von Thomas Waetke 19. September 2010

Wie spiegel.de berichtet, haben die Sicherheitsbehörden bei der Loveparade in Duisburg nach Angaben von Vodafone keine Vorrangschaltung für die Handys ihrer Einsatzkräfte veranlasst.

Bereits ab 16 Uhr soll die Anzahl der Mobilfunkverbindungen in Duisburg „sprunghaft“ angestiegen sein; dies war ca. eine Stunde vor der ersten Notrufmeldung. Vodafone hatte nach den ersten Fernsehbildern von der Katastrophe entschieden, auch ohne Aufforderung durch die Polizei die Anrufe der Einsatzkräfte im zunehmend überlasteten Handynetz mit Priorität durchzustellen.

Anmerkung von Rechtsanwalt Thomas Waetke:

Das Mobilfunknetz spielt immer mehr eine wichtige Rolle bei der Sicherheitskonzeption von Megaevents, da bekanntlich diese Netze durch Überlastung schnell zusammen- brechen können und eine Vorrangschaltung dann umso wichtiger ist.