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aus dem Eventrecht

Düsseldorf: Ordnerin wird von Motivwagen angefahren

Von Thomas Waetke 17. Februar 2015

Zum Ende des Karnevalsumzuges in Düsseldorf ist am Montag eine Ordnerin schwer verletzt worden, als sie mit einem Motivwagen zusammenstieß. Offenbar hatte der Fahrer des Motivwagens die Ordnerin nicht gesehen.

Ganz allgemein gilt bei Veranstaltungen: Tatsächlich passieren viele Unfälle in der Abbau-Phase einer Veranstaltung. Alle Beteiligten sind oft sehr müde und erschöpft, viele wollen schnell nach Hause. Dem kann und muss aber vorgebeugt werden:

Das Thema „Sicherheit“ gilt aber natürlich auch bei Aufbau und Abbau der Veranstaltung; hier greift hauptsächlich der Arbeitsschutz.

  • Es gilt eine gesetzliche Höchstarbeitszeit. Daher darf es „eigentlich“ gar nicht passieren, dass Mitarbeiter und Helfer „über“-müdet sind. Faktisch ist es aber oft so, dass dieselben Mitarbeiter beim Aufbau dabei sind, bei der Veranstaltung selbst und später noch beim Abbau helfen.
  • Es gibt rein organisatorische Maßnahmen, die Unfallträchtigkeit am Ende der Veranstaltung reduzieren können:
    • Regenschutz- und Kälteschutzkleidung,
    • Warnkleidung,
    • Aus- und Beleuchtung,
    • Pausen und Catering,
    • Unterweisungen,
    • Koordination mit anderen Beteiligten usw.
    • Vorsichtsmaßnahmen bei rangierenden Fahrzeugen (u.a. Einweiser).