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aus dem Eventrecht

Diskothek angegriffen

Von Thomas Waetke 28. Februar 2011

In einer Diskothek in der Nähe von Ulm (Baden-Württemberg) kam es zum Streit zwischen mehreren Besuchern. Das Sicherheitspersonal hatte diesen Personen dann ein Hausverbot erteilt, der Streit ging erst noch vor der Tür weiter, bis sich die Beteiligten plötzlich gegen das Sicherheitspersonal vereinigten. Später tauchten einige dieser Personen erneut vor der Tür auf, diesmal allerdings bewaffnet mit einem Schwert und einer Schreckschusspistole. Das Sicherheitspersonal konnte noch rechtzeitig die Türe schließen, es entstand aber ein Sachschaden von mehreren tausend Euro, da die Angreifer versucht hatten, mittels der im Außenbereich der Location stehenden Ascher und Tische die Türe einzuschlagen.

Anmerkung von Rechtsanwalt Thomas Waetke:

Man darf die Angriffslust mancher rabiater Menschen nicht unterschätzen: Pflastersteine, Dekorationen, Sonnenschirmständer usw. werden schnell als Wurfgeschoss missbraucht. Denken Sie bei der Planung des Eingangsbereiches auch daran, ggf. die Türe sicher verrammeln zu können. Je mehr Gegenstände Sie draußen stehen haben, desto mehr „Werkzeug“ findet der Angreifer. Auch sind optisch schöne Glasfronten nicht immer ein sachgerechtes Mittel, Angreifer abzuhalten, bis die Polizei zu Hilfe kommt.