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Digitalisierung machts notwendig: BAuA-Broschüre stellt 16 Arbeitszeitmodelle vor

Digitalisierung machts notwendig: BAuA-Broschüre stellt 16 Arbeitszeitmodelle vor

Von Thomas Waetke 5. Dezember 2017

U.a. die Digitalisierung führt zu Veränderungen auch auf dem Arbeitsmarkt. Arbeitszeiten, aber auch Arbeitsorte und Tätigkeiten sollen maximal flexibel sein: Was einerseits vorteilhaft sein kann (bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben) kann aber andererseits auch negative Auswirkungen haben (Wohlbefinden, Sicherheit und Gesundheit).

In diesem Spannungsfeld bewegt sich eine Broschüre der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA): „Flexible Arbeitszeitmodelle – Überblick und Umsetzung“. Für Arbeitgeber wie Arbeitnehmer eine lehrreiche Lektüre, die gerade vor dem Hintergrund aktueller „Compliance-„Diskussionen und Forderungen von Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften immer relevanter wird. Die Broschüre erläutert neben der klassischen Vollzeitstelle 16 mögliche Arbeitszeitmodelle:

  1. Teilzeit
  2. Jobsharing
  3. Altersteilzeit
  4. Kurzarbeit
  5. Mehrarbeit
  6. Gleitzeit
  7. Funktionszeit
  8. Wahlarbeitszeit
  9. Vertrauensarbeitszeit
  10. Jahresarbeitszeit
  11. Nacht- und Schichtarbeit
  12. Telearbeit
  13. Lebensarbeitszeit
  14. Sabbatical
  15. Bereitschaftsdienst
  16. Rufbereitschaft

Die Broschüre kann mal als PDF downloaden:

Übrigens: 

Auch Minijobber, Auszubildende usw. sind Arbeitnehmer im Sinne des Arbeitszeitgesetzes; auch sie haben Anspruch auf Urlaub und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.

Und was man vielleicht mal deutlich sagen sollte: Der Veranstalter ist nicht befugt, das Arbeitszeitgesetz mit dem Argument außer Kraft zu setzen, dass er anders die Veranstaltung nicht bewerkstelligen könne. Wer unter Verstoß gegen das Arbeitszeitgesetz seine Veranstaltung nicht ordnungsgemäß abwickeln kann, kann eben die Veranstaltung nicht machen.

Urheberangabe für das/die Foto(s) (Symbolfoto):

  • Große Wecker: © Mopic - Fotolia.com