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aus dem Eventrecht

Dicke Luft beim Turka-Festival

Von Thomas Waetke 9. April 2012

Beim Turka-Festival in Dortmund kam es zu einem Gedränge, obwohl erst ein kleiner Teil der erwarteten Besucher in den Hallen war.

Die angerückte Polizei veranlasste das Öffnen der Notausgänge, um frische Luft in die Hallen zu lassen. Mehrere Personen waren aufgrund stickiger Luft kollabiert, als es in den Übergängen zwischen zwei Hallen zu einem Gedränge kam. 25 Besucher wurden ärztlich behandelt, die Feuerwehr sprach von 40 Versorgten. Offenbar war der Veranstalter selbst nicht auf die Idee gekommen, mit dieser einfachen Maßnahme den Besuchern zu helfen.

Die Feuerwehr veranlasste kurzfristig verschiedene Umbauten durch den Veranstalter, da noch der große Ansturm der Besucher bevorstand. So musste der Veranstalter die Rettungswege verbreitern und mehrere Verkaufsstände abbauen bzw. versetzen. Außerdem musste kurzfristig die Anzahl der vor Ort anwesenden Rettungssanitäter erhöht werden.

Erwartet wurden für den Abend 25.000 Besucher. Zum Zeitpunkt des Vorfalls waren erst ca. 7.500 Besucher anwesend.