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Datenschutzbehörden kommen mit der Beratung nicht mehr hinterher

Datenschutzbehörden kommen mit der Beratung nicht mehr hinterher

by 28. März 2019

Die Landesbeauftragten für den Datenschutz scheinen nach und nach ihre Beratungstätigkeiten einzuschränken. Einerseits ist die Zahl der Anfragen massiv angestiegen seit Wirksamwerden der DSGVO im Mai 2018, andererseits hat die Politik keine zusätzlichen Stellen geschaffen.

So wird bspw. der Bayerische Landesbeauftragte mit der Aussage zitiert, dass „jede Beratung, die dazu beiträgt, dass kein Datenschutzverstoß begangen wird, viel mehr wert ist als zahlreiche Sanktionen„. Doch diesem hehren Ziel könne er nun nicht mehr nachkommen.

Auch der Landesbeauftragte in Niedersachsen hat seine Beratungsaktivitäten bereits eingestellt, dort gibt es zumindest noch eine telefonische Hotline für Vereine und Verbände, um ehrenamtlich Tätige zu beraten.

Auch wir erleben noch immer eine sehr weit verbreitete Unsicherheit. Der anfängliche Aktionismus im Mai 2018 ist oftmals längst der Frustration gewichen, kein Licht am Ende des Tunnels zu sehen.

Fakt ist: Allein die Datenschutzhinweise auf der Webseite sind nur ein Bruchteil dessen, was nach DSGVO und BDSG zu tun ist.

So fehlt bspw. vielfach schon das Verständnis dafür, dass auch Kunden, Mitarbeiter oder Dienstleister gemäß Art. 13 DSGVO informiert werden müssen – und eben nicht nur die Nutzer der Webseite.

Informationen zum Thema finden Sie in der Rubrik Datenschutz. Sie finden hier auch eine Checkliste, was man alles tun muss.

Ansonsten scheuen Sie sich nicht, mich zu fragen: In meiner Kanzlei unterstützen wir unsere Mandanten bei der Erstellung der notwendigen Unterlagen, der Schulung der Mitarbeiter und der Umsetzung der DSGVO.

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