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Datenschutz: BayLDA setzt fünfstelliges Bußgeld fest

Datenschutz: BayLDA setzt fünfstelliges Bußgeld fest

Von Thomas Waetke 27. August 2015

Das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht hat mitgeteilt, dass es gegen ein Unternehmen ein Bußgeld in fünfstelliger Höhe festgesetzt hat, weil der dort verwendete Auftragsdatenverabreitungs-Vertrag fehlerhaft war: Wer einen externen Dienstleister als so genannten Auftragsdatenverarbeiter mit der Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung personenbezogener Daten beauftragt, muss mit diesem einen schriftlichen Vertrag abschließen (siehe § 11 BDSG – Update: Das BDSG ist am 25.05.2018 außer Kraft getreten und durch die DSGVO und ein neues BDSG ersetzt. Die Auftragsverarbeitung findet sich nun in Art. 28 DSGVO).

In dem beanstandeten Vertrag fehlten aber konkrete technisch-organisatorische Maßnahmen zum Schutz der Daten, die sich insbesondere aus § 9 BDSG und der Anlage zu § 9 BDSG ergeben.

Man sieht auch hier: Das Datenschutz ist immer mehr „im Kommen“ – eigentlich müsste man richtiegrweise sagen: Es war eigentlich schon immer da, nur bisher hat sich niemand dafür interessiert, das Thema wird aber (nicht nur aufgrund hoher Bußgelder) immer wichtiger = jedes Unternehmen sollte hier gut aufgestellt sein.

 

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