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Bundesgartenschau: Todesopfer bei Unwetter

Bundesgartenschau: Todesopfer bei Unwetter

Von Thomas Waetke 14. Juni 2015

Bei der Bundesgartenschau in Rathenow (Brandenburg) hat es am Samstag einen Todesfall gegeben: Bei einem Unwetter ist ein 49-jähriger Besucher von einem angebrochenen Ast erschlagen worden. Seine Ehefrau wurde mit einem Schock ins Krankenhaus gebracht. Nahezu zeitgleich mit einer vom Veranstalter veranlassten Räumung des Parks kam es zu dem Vorfall. Angaben des Veranstalters zufolge sei man von dem Unwetter und seinen Ausmaßen überrascht worden. Alle Bäume seien vor der Gartenschau von einem Sachverständigen begutachtet worden, nach dem Unfall habe man eine erneute Kontrolle angeordnet. Zwei Parks der Gartenschau wurden wegen Aufräumarbeiten geschlossen, weil auch andere Bäume umknickten bzw. Äste abbrachen, die Aufräumarbeiten im Park in Rathenow werden vermutlich eine Woche andauern.

Neuen Berichten zufolge gibt es derzeit einen Streit darüber, ob und wann der Deutsche Wetterdienst Unwetterwarnungen herausgegeben bzw. sogar wieder heruntergesetzt haben soll.

 

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  • Feuerwehr im Einsatz (Symbolbild): © Thomas Siepmann - Fotolia.com