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aus dem Eventrecht

Bild-Fotografen sind also doch ganz normale Menschen

Von Thomas Waetke 15. März 2013

Diese Auffassung vertritt zumindest das Oberverwaltungsgericht Münster, das entschieden hat, dass ein Bild-Fotograf keinen Anspruch gegen die Oper Köln habe, selbst Fotos während einer Aufführung zu machen.

Das Oberverwaltungsgericht Münster hatte in zweiter Instanz entschieden, dass die Oper Köln selbst entscheiden könne, wie sie der Presse Auskünfte erteilt. Die Oper Köln hatte dem Fotografen eigene Bilder zugeschickt, der Fotograf wollte aber unbedingt während einer umstrittenen Aufführung fotografieren. Angesichts der umstrittenen Inhalten der Vorführung und der Sorge vor negativer Berichterstattung hatte die Oper dem Fotografen die Erlaubnis verwehrt, eigene Fotos zu erstellen.

Es spräche nichts dagegen, den Fotografen genauso zu behandeln wie einen normalen Zuschauer: Dem Fotografen könne untersagt werden, Fotos von der Aufführung zu machen. Auch das verfassungsrechtliche Presserecht würde daran nichts ändern, so das Oberverwaltungsgericht.