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aus dem Eventrecht

Besucher versprüht Pfefferspray

Von Thomas Waetke 13. September 2011

Bei einer Veranstaltung in Gudensberg (Hessen) hat ein Besucher Pfefferspray oder Reizgas in einem Festzelt versprüht. Vorausgegangen war offenbar ein Streit zwischen zwei Gruppen. Dabei wurden 20 Besucher verletzt, 9 von ihnen mussten in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die angerückte Feuerwehr entlüftete das Zelt.

Gegen den Sprayer wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

In der Vergangenheit gab es mehrere Unfälle durch das Versprühen von Reizgas, hier ein Auszug:

  • 32 Verletzte in Plauen / Deutschland, 2011:

Bei einem Volksfest versprüht ein Besucher Pfefferspray in die Menge.

  • 14 Verletzte in Köln / Deutschland, 2011:

Unbekannte versprühen Reizgas in einer Diskothek.

  • 8 Verletzte in Dachau / Deutschland, 2010:

Auf einem Volksfest versprüht ein betrunkener Besucher Pfefferspray.

  • 25 Verletzte in Weiden / Deutschland, 2009:

Ein Unbekannter versprüht Reizgas bei einer Party.

  • 21 Tote und 55 Verletzte und Chicago / USA, 2003:

Panik, vermutlich ausgelöst durch den Einsatz von Pfefferspray bei einem Handgemenge.

  • 7 Tote und 60 Verletzte in Lissabon / Portugal, 2000:

Das Versprühen von Pfefferspray löst eine Panik unter 500 Besuchern einer Diskothek aus.