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Berlin: 4 verletzte bei Absturz einer Drohne

Berlin: 4 verletzte bei Absturz einer Drohne

by 30. September 2018

Auf einer Veranstaltung in Berlin ist am Samstag eine Drohne aus ca. 30 Meter Höhe abgestürzt, 4 Teilnehmer wurden dabei verletzt. Die Drohne sollte Fotos von der Veranstaltung aufnehmen. Die Polizei ermittelt nun gegen den Drohnenbesitzer.

Drohnen werden immer öfter eingesetzt bei Film- und Fotoaufnahmen bei Veranstaltungen oder zur Werbung (auch für Veranstaltungen, für Incentives usw.), aber auch, um Besucherströme oder die Verkehrssituation rund um ein Veranstaltungsgelände beobachten zu können.

Aber – einfach darauf losfliegen ist nicht erlaubt:

Der Betrieb von unbemannten Luftfahrtsystemen und Flugmodellen ist verboten u.a. über und in einem seitlichen Abstand von 100 Metern von Menschenansammlungen (§ 21 b Abs. 1 Nr. 2 LuftVO).

Ausnahmsweise darf aber auch dort geflogen werden (siehe § 21a Absatz 2 i.V.m. § 21b Absatz 1 LuftVO), wenn der Betrieb der Drohne erfolgt durch oder unter Aufsicht

  • von Behörden, wenn dieser zur Erfüllung ihrer Aufgaben stattfindet, oder
  • Organisationen mit Sicherheitsaufgaben im Zusammenhang mit Not- und Unglücksfällen sowie Katastrophen.

Die Regelungen dazu sind schon seit April 2017 in Kraft und wurden u.a in die Luftverkehrsordnung eingefügt.

 

Ich bin Rechtsanwalt und Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht und der Herausgeber und Autor hier auf eventfaq.de. Hier lesen Sie mehr über mich.

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Urheberangabe für das/die Foto(s) (Symbolfoto):

  • Drohne: © 14ktgold - Fotolia.com