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Aus 50-Mrd-Euro-Fördertopf bisher nur knapp 14 Mrd. abgerufen

Aus 50-Mrd-Euro-Fördertopf bisher nur knapp 14 Mrd. abgerufen

Von Thomas Waetke 24. Oktober 2020

Der Bund hatte einen Fördertopf mit 50 Milliarden Euro bereitgestellt, um kleine Unternehmen in der Pandemie zu helfen. Von diesen 50 Mrd. Euro sind mit Stand 30. September offenbar aber erst 13,6 Mrd. Euro abgerufen worden, teilte das Bundesfinanzministerium mit.

Bis zu 30. September wurden ca. 2,2 Millionen Anträge auf Soforthilfe gestellt, ca. 346.500 davon wurden abgelehnt.

Der Bundestagsabgeordnete Fabio De Masi von der Linkspartei, der die Anfrage an das Bundesfinanzministerium gestellt hatte, moniert: „Die Soforthilfen gehen an den kleinen Unternehmen vorbei. Es sind weniger als 30 Prozent der Mittel abgerufen, obwohl jetzt für viele Selbstständige und kleine Unternehmen der harte Corona-Winter vor der Tür steht.“ Dies offenbare, dass die Programme falsch aufgezogen seien. Es bräuchte auch Hilfen zum Lebensunterhalt, da sich diese etwa bei Selbstständigen nicht präzise von den Betriebskosten trennen ließen.

 

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