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Arbeitszeit und Tarifrecht: Wäre ein Tarifvertrag die Lösung?

Arbeitszeit und Tarifrecht: Wäre ein Tarifvertrag die Lösung?

Von Thomas Waetke 9. Dezember 2019

Es gibt rechtliche Anforderungen, die liegen in der Beliebtheitsskala irgendwo zwischen Zeckenbiss und Cholera: Eines davon ist die Arbeitszeit. Meine Erfahrung zeigt hier, dass es massenhaft Verstöße gegen das Arbeitszeitrecht gibt. Da wird Tag und Nacht aufgebaut, auch am Sonntag, es bleibt kaum Zeit zum schlafen, und Pausen gibt es auch nicht… Der Spruch „Wenn man sich an das Arbeitszeitgesetz halten wollte, könnte man keine Veranstaltung machen“ soll dann das Gewissen beruhigen.

Das Arbeitszeitgesetz gibt es ja nicht zum Spaß. Letztlich geht es um die Gesundheit der Beschäftigten – daher sind Rechtsverstöße je nach Schweregrad nicht nur Ordnungswidrigkeiten, sondern auch Straftaten.

Auf unseren Karlsruher Eventrecht-Tagen am 17./18. März 2020 widmen wir uns dem Thema Arbeitszeit. Zunächst klären wir, was eigentlich alles erlaubt ist – und was nicht: Darf an einem Sonntag auf- oder abgebaut werden? Solche und andere Fragen sind die Vorbereitung zu einem spannenden Thema: Kann ein Tarifvertrag für die Veranstaltungsbranche eine Lösung sein?

Dafür konnten wir als Referenten einen der Justitiare des Marburger Bund Baden-Württemberg gewinnen, Rechtsanwalt Helmar Munz.

Der Marburger Bund ist eine Gewerkschaft für angestellte und beamtete Ärztinnen und Ärzte mit derzeit ca. 124.000 Mitgliedern, die 1947 von jungen Ärzten und Medizinstudenten gegründet wurde, um bessere Arbeitsbedingungen und eine leistungsgerechte Bezahlung einzufordern.

Karlsruher Eventrecht-Tage

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