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aus dem Eventrecht

Anwohner der Wiesn bekommen keinen Ausgleich

Von Thomas Waetke 23. April 2012

Anwohner der Wiesn in München erhalten auch weiterhin keinen finanziellen Ausgleich für die Verunreinigungen während des Oktoberfestes.

Besucher des Volksfests vermüllen die Gärten und nutzen sie auch gerne als Toilette. Dafür forderten die Anwohner einen Ausgleich von bis zu 500 Euro. Die Stadt lehnt ab: Da sie nicht Verursacher des Mülls sei, müsse sie dafür auch nicht zahlen. Außerdem würden die Anliegerstraßen schon verstärkt gereinigt werden. Schließlich lasse sich bei einer solch großen Veranstaltung eine Verunreinigung auch gar nicht vermeiden, zumal das Oktoberfest nun schon seit 200 Jahren stattfindet und Anwohner hätten wissen können, worauf sie sich einlassen, wenn sie in die Gegend ziehen.