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aus dem Eventrecht

Ärger bei Prince-Konzert

Von Thomas Waetke 31. Juli 2011

Beim Deutschland-Konzert von Prince hat es einigen Ärger gegeben. Der US-Künstler begann das Konzert in Köln zunächst mit fast einer dreiviertel Stunde Verspätung, um nach dem ersten Titel bereits die Bühne wieder zu verlassen.

Erst nach weiteren 45 Minuten kam er wieder und erklärte den Ton für verantwortlich, der wohl offenbar alles andere als gut war. Das Konzert selbst dauerte deutlich kürzer als üblich. Fans reagierten verärgert, der Veranstalter entschuldigte sich: „Ton und Produktion liegen allein beim Künstler“, die Technik sei vollständig vom Künstler mitgebracht und von dessen Personal betreut worden.

Anmerkung von Rechtsanwalt Thomas Waetke:

Solche Situationen sind immer unschön für den Veranstalter; denn er schuldet dem Besucher vertraglich ein Konzert in zumindest üblicher Qualität und Güte.

Grundsätzlich ist der Veranstalter auch dafür verantwortlich, was in der Sphäre seiner Künstler passiert:

  • Künstler erscheint nicht, da er krank geworden ist.
  • Künstler tritt nicht mehr auf, da er seine Karriere beendet hat.
  • Künstler hat keine gute Laune.

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