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aus dem Eventrecht

Abgestürzter Saxophonist war nicht gesichert

Von Thomas Waetke 6. September 2011

Wie wir berichtet haben, ist beim Leipziger Passagenfest am Wochenende ein Saxophonist aus 20 Meter abgestürzt, als er bei seiner Performance senkrecht an einer Hauswand heruntergehen wollte, während er spielte. Nunmehr haben die polizeilichen Ermittlungen ergeben, dass der Künstler offenbar gar nicht gesichert war.

Die Sicherungstechnik als solche war in Ordnung, allerdings war das Sicherungsseil nicht in die Gurte eingehakt. Der Künstler hatte zwar den Sicherungsgurt getragen, aber wohl das Seil vergessen. Entgegen ersten Zeugenaussagen ist er auch nicht schon mehrere Schritte heruntergelaufen, sondern direkt von der Brüstung aus abgestürzt. Im Rahmen einer Obduktion soll noch geklärt werden, ob Alkohol im Spiel war.