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292/10 Chef muss dabei sein

Von Thomas Waetke 8. Dezember 2010

Bei Weihnachtsfeiern besteht für Arbeitnehmer nur dann der gesetzliche Unfallschutz, wenn die Geschäftsleitung dabei ist. Sobald der Chef die Weihnachtsfeier für beendet erklärt, handelt es sich auch nicht mehr um eine Betriebsfeier: Verletzt sich beim gemütlichen Ausklingen unter Kollegen ein Mitarbeiter, dann hat er keine Ansprüche gegen die gesetzliche Unfallversicherung mehr.

 Hinweis

Auch die Organisatoren solcher Betriebsfeste oder -ausflüge sollten, auch bzw. gerade wenn sie eine extern beauftragte Agentur sind, den Arbeitgeber auf diese Thematik hinweisen und ggf. den Abschluss einer extra Unfallversicherung empfehlen.