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28/17 Sicherheit am Karneval: Flüchtlinge sollen zu Hause bleiben?

28/17 Sicherheit am Karneval: Flüchtlinge sollen zu Hause bleiben?

by 4. Februar 2017

Während Trump in den USA Mauern bauen will und Terroristen und Normalos aus 7 Staaten die Einreise verbietet, sorgt hierzulande eine E-Mail in NRW für Aufruhr: Dem Kölner Stadtanzeiger liegt eine E-Mail vor, in der das Landesamt für zentrale polizeiliche Dienste (LZPD) empfiehlt, seitens der Flüchtlingsorganistionen keine Ausflüge mit Flüchtlingen zum Karneval durchzuführen – der Grund: Dadurch würde “das massierte Auftreten von Flüchtlingen und Asylbewerbern bei Karnevalsveranstaltungen forciert”; da dies “zu unerwünschten Wechselwirkungen” führe, rate man davon ab.

Der große Aufruhr ist noch gar nicht da, da rudert das LZPD schon zurück: Bei der E-Mail handele es sich um eine interne und nicht autorisierte Mail, so eine Sprecherin. „Die Formulierungen sind ausgrenzend. Es entsteht der Eindruck, dass Zuwanderer keine Karnevalsveranstaltungen besuchen sollten.“ Mit dem Schreiben sollten die angeschriebenen Einrichtungen eigentlich über die beim Karneval verstärkten Polizeikontrollen informiert werden, so die Sprecherin des LZPD.

 

Urheberangabe für das/die Foto(s) (Symbolfoto):

  • Menschen beim Karnevalsumzug: © KarlGroße - Fotolia.com