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207/17 Gelebte Sicherheitskultur?

207/17 Gelebte Sicherheitskultur?

by 2. August 2017

Werden Gesundheitsschutz und Sicherheit als zentrale Unternehmenswerte angesehen, kann man von einer Sicherheitskultur im Unternehmen sprechen. Die ist aber auch wichtig, wenn die Mitarbeiter „abgeholt“ werden sollen. Der Fisch stinkt immer vom Kopf aus, bzw. wenn der Vorgesetzte kein gutes Vorbild ist…

In ihrem „Praktischen Leitfaden für Arbeitgeber“ schreibt die Europäische Kommission denn auch:

„Eine positive Sicherheitskultur setzt voraus, dass Sie ein glaubwürdiges Beispiel für die Verhaltensweisen und Werte abgeben, die Sie propagieren. Tägliche proaktive Überwachung ist genauso wichtig wie sichtbares Engagement für den hohen Stellenwert der Sicherheit im Unternehmen.“ Und: „Selbstverständlich müssen Sie selbst die Regeln einhalten.“

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Recht hat sie. Das gilt für den Arbeitsschutz, aber genauso für Compliance allgemein bzw. für sämtliche Themen und Regelwerke. Wenn der Chef macht, was er will, kopieren die Mitarbeiter sein Verhalten (oder auch Unterlassen) und er wird schwerlich von ihnen verlangen können, sich rechtskonform zu verhalten.

Das gilt auch für Dienstleister: Wenn ich selbst glaubwürdig sein will, muss ich auch in eigenen Angelegenheiten das machen, was ich von meinen Kunden fordere. Das gilt bspw. für die Veranstaltungssicherheit, Arbeitszeiten, für den Arbeitsschutz allgemein, für ein ethisches und moralisches Grundverständnis (z.B. Ehrlichkeit, Offenheit, Transparenz), Datenschutz, Werbung und vieles mehr.

Urheberangabe für das/die Foto(s) (Symbolfoto):

  • Bühnenaufbau, gelber Helm: © corepics - Fotolia.com