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197/17 Zwischenfall, Notfall, Katastrophe: Sind sie gut gerüstet?

197/17 Zwischenfall, Notfall, Katastrophe: Sind sie gut gerüstet?

Von Thomas Waetke 28. Juli 2017

Es kann viel passieren: Amoklauf, Datendiebstahl, EDV-Ausfall, FEuer, Bombendrohung, Unwetter, Hochwasser, Pandemie… So etwas kann nicht nur auf einer Veranstaltung passieren, wo man sich oft mit einem Sicherheitskonzept versucht zu schützen. Auch Unternehmen können alltäglich betroffen sein. Zwischenfälle, die nur den Betriebsablauf stören, können schon ärgerlich sein; Notfälle oder Katastrophen aber können ein Unternehmen in eine existenzsbedrohende Krise führen.

Die Verwaltungsberufsgenossenschaft beschreibt dieses Thema in ihrem aktuellen Magazin am Beispiel des Bahnunglücks in Bad Aibling im Februar 2016.

Die VBG stellt dazu u.a. den Leitfaden für die Sicherheits- und Notfallorganisation im Unternehmen “Zwischenfall, Notfall, Katastrophe” zu Verfügung:

Download des Leitfadens als pdf

Außerdem stellt die VBG auch diverse Checklisten bereit:

Übersicht der Checklisten

Tatsächlich gibt es vielerlei Gründe für ein Unternehmen, sich auch für derlei Fälle zu wappnen. Dazu kann übrigens auch eine Handlungsempfehlung oder -anweisung gehören, wie sich Mitarbeiter verhalten sollen, wenn nach einem Unglücksfall die Polizei Fragen stellen sollte. Soweit man Beschuldigter ist, hat man nämlich ein Aussageverweigerungsrecht, von dem man Gebrauch machen kann, um sich vorher ggf. mit einem Rechtsanwalt abstimmen zu können (bzw. der Rechtsanwalt kann Akteneinsicht nehmen).

Urheberangabe für das/die Foto(s) (Symbolfoto):

  • Hand stoppt Dominosteine: © snowing12 - Fotolia.com