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aus dem Eventrecht

168/10 Verbot von Partydrogen

Von Thomas Waetke 8. Oktober 2010

Polen hat die Herstellung und den Verkauf drogenähnlicher Betäubungs- und Aufputschmittel verboten, nachdem in den vergangenen Wochen dutzende Jugend- liche mit Vergiftungen in Krankenhäusern haben behandelt werden müssen. Bei einem Gesetzesverstoß droht eine Geldstrafe bis zu einer Viertelmillion Euro.

Anmerkung von Rechtsanwalt Thomas Waetke:

In Deutschland gibt es das Betäubungsmittelgesetz (kurz: BtMG). Hier zwei Bei- spiele für Straftaten im Betäubungsmittelrecht:

Entgegen der landläufigen Meinung ist auch schon der Besitz geringster Mengen strafbar – allerdings verfolgt die Staatsawaltschaft oftmals die Sache dann nicht. Es gibt aber grundsätzlich keine “Freimenge”.

Der Veranstalter ist übrigens nicht verpflichtet, Drogenbesitz oder -handel von Besuchern der Polizei zu melden.